07 August 2026

drei Wochen war der Kater krank …

 … jetzt maust er wieder 🐭 … „Gott sei Dank“? 🤔

Die lange Vorgeschichte: 

vor einigen Wochen und zwar während der ersten diesjährigen und sehr heftigen Hitzeperiode im Juni  stellte ich an einem Freitag Abend (natürlich!) fest, dass mit unserem Bubi-Kater definitiv etwas nicht stimmte. Er sah nicht nur klapprig aus - was durch Hitze und Alter (fast 16) durchaus zu rechtfertigen gewesen wäre - sondern sendete eindeutige Schmerz- und Leidenssignale aus. Was Katzen bekanntlich erst tun, wenn höchste Not und das meist schon länger herrscht. Da die Katzen sich während der Hitzeperioden fast ausschließlich auf ruhigen Gartenplätzen aufhalten, wenig Nahrungsaufnahme dann normal ist und ihre Aktivitätszeit in die Nacht verschoben wird, konnte ich nur schwer einschätzen, wie lange das Problem schon bestehen mochte.

Er klebte sich mir ans Bein und suchte Hilfe, lief immer wieder zu Fress- und Trinkstätten, wo er unverrichteterdinge abdrehte, hilflos auch mit der Pfote ins Nass patschte aber eindeutig des Trinkens nicht mächtig war. Ein Blick ins Katzenmäulchen - alleine nicht einfach, den zu erhaschen und ich befand mich zu dieser Zeit gerade in einem länger andauernden Strohwitwendasein, so dass niemand unterstützen konnte - ließ darin eine Problematik erahnen aber nicht genau erkennen. 

So träufelte ich dem Kater mit der Pipette die klar ermangelnde Flüssigkeit ein, beobachtete zunächst einen Tag den sich dramatisch verschlechternden Verlauf der Dinge, so dass am Sonntag gleich in der Frühe die Fahrt zum Notdienst der Ismaninger Tierklinik anstand, wo wir als erste Besucherinnen derselben zügig drankamen.

Die Diagnose - getroffen von gleich zwei diensthabenden ÄrztInnen - vernichtend: ein Krebsgeschwür sei es vermutlich, das an der stark veränderten Zunge blutig aufgebrochen sei. Die im Maul befindlichen dunklen Verkrustungen ließen sich nicht ganz exakt analysieren. Man bat mich, für einenWochentag einen Termin dort oder bei einem anderen Tierarzt abzumachen. Am Kinn auch ein weiteres Knötchen zu erkennen, das vermutlich - ich könne das gerne später punktieren und sicher diagnostizieren lassen - ebenfalls eine Wucherung darstellt und auch an den Flanken - das wusste ich allerdings selber schon - fänden sich kleine Knötchen. 

Nun habe ich mir fest vorgenommen, niemals ein altes Tier, das man nicht nach seinem Willen dazu fragen kann, im Alter mit aussichtslosen aber quälenden Behandlungen zu malträtieren und mir war klar: einem fast sechzehnjährigen Kater würde ich keine Krebsbehandlung mehr zumuten. Unabhängig von den horrenden Kosten, die es verursachen würde und Bubi waren erst diesen Januar bei einer Zahnbehandlung, die fast 1.000 € gekostet hatte, fast alle Zähne entfernt worden. Nur die Vorder- und die vier Fangzähne standen noch. 

So bat ich darum, ihn von seinem sichtbar starken Leiden zu erlösen. War bereit zum Abschied. Es wurde mir mit dem Argument verweigert, dass im Prinzip noch Behandlungsoptionen bestünden und dort nur in aussichtslosen Extrem(un)fällen auch im Rahmen der Notfallsprechstunde euthanasiert würde.

Drei Spritzen später fuhr ich also mit dem immer schwächeren Kater, vier weiteren Medikamenten und um 500 € ärmer wieder nach Hause. Die Spritzen und Medikamente mobilisierten den Kater immerhin so weit, dass er ein wenig Flüssigsnacks aufnahm und sich dann schlafen legte. 

Am Montag machte ich einen Termin bei unserem nahe des Hauses praktizierenden und wie ich finde, sehr guten Tierarzt aus. Nahm die schriftliche Diagnose aus der Klinik mit und bat auch hier um Erlösung des Katers. Der Tierarzt sah ihm ins Maul, schaute hier und guckte dort … und konstatierte:

„Das ist eine glasklare Fehldiagnose der Klinik!“ Der Kater hat einen ganz krassen Schnitt in der Zunge. Wie auch immer das vor bestimmt schon einigen Tagen passiert ist, so dass negröses Gewebe, Eiter und Verkrustungen bestehen … es ist ein Schnitt. Eine Verletzung. Und die Knötchen seiner Meinung nach Alterswarzen, wie sie bei Katzen nicht selten vorkommen. Da sich diese Verletzung per OP mit schonender Kurz-Narkose recht gut behandeln lasse, lehne auch er das Einschläfern ab.

Dienstag wurde operiert - zwei Kurznarkosen wegen eintretender Nachblutungen wurden es und ein voller Tag zur Beobachtung in der Praxis. Dann konnte ich einen klapperigen, nach Tierarzt und verkrustetem Blut stinkenden Kater mit extrem verschmiertem  Fell abholen und zu Hause aus der Transportbox hieven. Noch immer zweifelte ich an der Richtigkeit des Tuns. Aber ich konnte auch schlecht selber draufhauen, um dem Tier das Leid zu nehmen. Die mit ihm etwa gleichaltrige Mimi wich ihm - und damit auch mir - nicht von der Seite. Bewachte alles, was er tat und gab sich unruhig aufmerksam. Die drei Jahre jüngere Möppel allerdings hielt sich eher fern und verbrachte diese Zeit weitgehend aushäusig.

Eine Woche lang hatte ich quasi einen Pflegefall im Haus. Träufelte ihm Flüssigkeit ein, experimentierte mit optimierten Nahrungsangeboten, gab Medikamente, wusch notdürftig das Fell - die genähte Zunge verhinderte das eigenständige Putzen, was dem Kater deutlich extremst unangenehm war.  Er setzte immer wieder vergeblich zum Putzen an und misstraute meinen Säuberungsunternehmungen. Lediglich das ausgiebige Bürsten genoss er sehr und forderte es immer wieder ein. Entweder lag er bei mir oder unter der extra für ihn wettergeschützt errichteten Stuhlhöhle auf der Terrasse, in der ich täglich das Kissen wechselte. Denn unser Bubi hat schon seit frühester Kindheit eine ganz große Leidenschaft: frisch gewaschene Wäsche! Alles, was frisch gewaschen aus der Maschine kommt, muss zügig in Sicherheit gebracht werden, sonst liegt der Kater drin.

Wie also hätte ich so herzlos sein können, das Bubi-Katertier von der Bügelwäsche zu werfen, die er - ich hatte mich nur kurz aus dem Raum begeben und er vorher scheinbar im Tiefschlaf im Garten gelegen - in der zweiten Genesungswoche enterte und für Stunden mit Beschlag belegte!? Ging natürlich gar nicht und er durfte die Wäsche so vollfusseln wie er mochte. 

Nun ging die Genesung auch in Blitzgeschwindigkeit voran. Nach einer Woche fing die genähte Zunge - sie war dabei ein wenig kürzer geworden - wieder zu funktionieren an. Er konnte halbwegs problemfrei fressen und begann, sich zunächst unbeholfen eigenständig zu putzen. Nach zwei Wochen begrüßte er fast wieder hergestellt den aus der Wildnis zurückgekehrten Hausherrn. Katzen sind Heilwunder! 

Schien glücklich über seine nochmal gewonnene Lebensspanne. Dem Teufel von der Schippe gesprungen zeigte er ihm und uns spielend, tobend und die beiden Katzendamen des Hauses mit Spielattacken gelegentlich nervend, wie er das Leben wieder genießen kann. Und ich gestehe: trotz der nicht ganz kleinen Rechnungen und obwohl ich weiß, dass ein sechzehnjähriger Kater nicht ewig leben wird … bin ich froh, dass er noch bei uns ist.


Also … im Prinzip jedenfalls …. Denn: froh war ich auch, dass er seit fast einem Jahr keine Mäuse mehr angeschleppt hatte. Weder lebende noch tote. Beides gab es in den Jahren vorher reichlich im Haus …Mit den wackelnden entzündeten Zähnen dann nicht mehr und nach der Zahnsanierung ebenfalls nicht. Ein Nebeneffekt, den ich durchaus als positiv verbucht hatte.

Aber gestern dann: 

in sommerlicher Frische eilte ich gut ausgeschlafen und voller Energie morgens die Treppe in Richtung Küche abwärts, um beim Tritt von der letzten Stufe voller Schmackes auf etwas dickem, weichen zu landen, das unter meinem Fuß ein laut schmatzendes Knacken von sich gab und platzte. Nie vorher habe ich beim Anblick von Mäusen geschrien da ich sie im Normalfall in keiner Weise eklig finde. Es war eine Premiere! Aber voller Schwung so fest auf eine pralle tote  Riesenwühlmaus zu treten, dass sie platzt und sich ihre Gedärme unter dem eigenen nackten Fuß auf den Flurkacheln verteilen … das ist schlicht mega-ekelhaft 🤮  Und genau so passiert. Ab jetzt gilt wieder: Augen auf, wo ich am Morgen hintrete!

🤢


P.S. den Schnitt an der Zunge (sie war etwa zur Hälfte durchschnitten) hat sich Bubi vermutlich selber beigebracht, indem er immer wieder das im Miniteich wachsende rasiermesserscharfe Schilfgras als Verdauungshilfe anknabberte. Wir hatten uns gemeinsam gefragt, wie es zu einem solch massiven Schnitt hatte kommen können und mir waren Blutspuren eingefallen, die schon in vorheriger Zeit nach der Zahn-OP mehrfach an Unterlagen anhafteten und die ich nicht erklären konnte. Bis ich den frisch genesenen Kater dabei beobachtete, wie er - unbelehrbar? - nach dem Schilfgras - an dem ich mir  selber schon mehrfach tiefe Schnittwunden an den Fingern eingehandelt habe - hangelte, um es abzubeißen. Die fehlenden Zähne hatten auch ein verändertes Fressverhalten zur Folge, so dass er nun offenbar nach massiveren Verdauungshilfen suchte. Selbstverständlich ist das Schilf stehenden Fußes aus dem Teich rausgeflogen. Der Kater bekommt weicheres Gras ins Angebot und zudem höhere Ballaststoffanteile ins Futter gemischt sowie täglich die Verdauung förderndes Katzenmalz aus der Tube ….


11 Kommentare:

Catrina hat gesagt…

Ach du meine Güte, Lizzy, was für eine Achterbahnfahrt! 😳 Ich war beim Lesen schon dabei, mich von Bubi zu verabschieden, und dann nimmt die Geschichte plötzlich eine komplett andere Wendung. Zum Glück ist dein Tierarzt ein erfahrener Mann!
Und Bubi hat wirklich gezeigt, was in Katzen steckt. Erst so schwer angeschlagen und dann innerhalb weniger Wochen wieder geschniegelt, verspielt und auf Bügelwäsche-Mission. 😄 Und Mimi war ja ganz herzig!

Bis... ja, bis zur Wühlmaus-Episode. 🤢 Oh my goodness! Das ist wirklich eine Szene, die niemand erleben möchte....jetzt musst du zukünftig besser aufpassen!
Bist du bei der Tierklinik eigentlich nochmals vorbeigegangen? Mit einem topfitten, mäuseliefernden Bubi? Es wäre vielleicht eine interessante "Schulung" für die Leute.
Ich wünsche Bubi jedenfalls noch viele schöne Monate oder Jahre mit frisch gewaschener Wäsche und WEICHEM Katzengras!

lizzy hat gesagt…

Tatsächlich hatte ich mich ebenfalls mehrfach von ihm verabschiedet und weiß ja, dass es irgendwann auch der Fall sein wird. Das ist der schwerste Part an der Haustierhaltung …

Zur Tierklinik würde ich fahren müssen und „Nein“ - ich war dort nicht mehr. Vermutlich werden die Notdienste von noch sehr jungen Ärzten und Ärztinnen mit noch wenig Erfahrung absolviert 🤷🏻‍♀️
Aber tatsächlich fand ich dieses extreme gleich doppelte völlige Danebenliegen erschütternd. Zumal unser Bubi sich ohne jegliche Gegenwehr untersuchen lässt. Er wehr sich in keiner Weise, kratzt und beißt nicht sondern hält still. Verliert danach auch nicht das Vertrauen sondern scheint im Gegenteil genau zu wissen, dass die Beteiligten ihm helfen wollen. Auch bei starker Angst bleibt er zutraulich und den Menschen zugewandt. Eigentlich der perfekte Übungskater für Tierarzt-Neulinge und Helfer drumherum.

Elke hat gesagt…

Liebe Lizzy,
ich habe richtig mitgelitten. Einmal mit dem Kater und dann mit dir, bei dieser Diagnose! Im Endeffekt hast du dann ja noch Riesenglück gehabt, dass da nochmal ein Tierarzt draufgeschaut hat und es dann auch eine viel leichtere Diagnose war. Aber was ist das für eine Klinik, wo man so daneben liegt?! Puh, da hat dein Kater ja so etwas wie ein zweites Leben geschenkt bekommen.
Wir hatten auch mal ein Katze mit einer halb durchtrennten Zunge. Sie muss wohl bei einem Sprung mit dem Kinn irgendwo aufgeprallt sein und sich dann selber in die Zunge gebissen haben. Verhalten ähnlich wie bei eurem Bubi. Konnte einfach genäht werden.
Beim lesen fürchtete ich anfangs so ein anderes Erlebnis wie wir es hatten: Beim Kater wurde von der TA "Irgendwas leichtes" im Hals diagnostiziert, wir sollten doch mal zur Tierklinik. Tja, Krebs im Rachen. Er war jünger als eurer, aber da er schon deutliche Probleme beim schlucken hatte... mussten wir ihn gehen lassen.
Umgekehrt bei unserer vorvorletzten Katze. Auffälliges Verhalten, aber die TA meinte, keine Gefahr, vielleicht ein Riss im Bauchfell, mal in Ruhe ein MRT machen. Während des Wartens auf einen Termin wurde es immer schlimmer. Weiter Vertröstung bei der TA. Bin dann Sonntags in die Tierklinik. Halbe Lunge war schon kollabiert, Wasser im Bauchraum und im anderen Lungenflügel. Tja, aus der "keine Gefahr" wurde ein erneuter schmerzlicher Abschied.
Möge euer Kater es sich noch lange auf frisch gebügelter Wäsche bequem machen!!!
Liebe Grüße, Elke

lizzy hat gesagt…

Liebe Elke,

danke fürs Mitleiden!
Zungenschnitte bei Katzen scheinen also gar nicht so selten zu sein …
Ich hatte auch erst vermutet, dass die Verletzzng womöglich von den noch verbliebenen Fangzähnen gekommen sein könnte. Das Schloss der Tierarzt aber aus weil der Schnitt klar sauber, scharf und ohne Quetschen oder Zerren von außen nach innen erfolgt sein musste. Den Elefantenfuß hatte ich schnell im Verdacht und habe ihm sofort die Haare geschnitten, so dass kein Drankommen mehr an die Blätter ist. Auf das Teichs hilf wäre ich ohne die Beobachtung selber nicht gekommen. Aber das war’s eindeutig!

Ärztliche Fehldiagnosen sind ja nun keine Seltenheit und bei Tieren, die sich ja nun nicht für uns verständlich erklären können, wohl noch häufiger als bei Menschen …

Bubi hat vermutlich schon einige Leben seiner früher und zum Teil sehr früh gestorbenen Wurfgeschwister mitverwenden dürfen. Er hat früh als Mini-Katzenbaby angefangen . War das kränkelnde Mickerkond. Vermutlich nachgedruckt und weniger weit entwickelt, kleiner, anfälliger.. als die Geschwister. Hat in der Zwit, in der das Klettern-lernen angestanden hätte, einen Infekt auskuriert und es nie gescheit gelernt. Später hechelte
und keuchte er oft bei Belasungen, die er nicht lange durchhielt.
Wir haben uns oft innerlich von ihm verabschiedet und ihn deshalb behalten: er war mir in die Hände geboren worden, nächtelang haben wir ihn gepäppelt und nicht wirklich dran geglaubt, dass es klappt. Und so einen „Fehlerkater“, an dem du selber so hängst, in fremde Hände geben: geht gar nicht!

Dann wurde er hier lange der Boss der Gegend, Ein sanfter und sozialer Herrscher aber leider einer, der trotz Frühkastration das Markieren angefangen hat…

Er lebt bestimmt schon mehr als sieben Leben lang. Und - es wurde wegen Narkosen und langem Flüssigkeitsmangel nochmal untersucht- hat immer noch top Blutwerte!

lizzy hat gesagt…

P.S. Man merkt meinem Gescheibsel vermutlich sowieso an, d AA ich mal wieder im wackelnden Verkehrsmittel auf einer Handytaststur dilettiere…

Elke hat gesagt…

Nach deinen Schilderungen zu Bubi habt ihr euch gesucht und gefunden: Ein kleiner, zäher Kerl und Kämpfer und du, die du nicht aufgibst und ihm beistehst. Ich warte ja noch auf den Moment, wo unsere derzeitige "Katerbesatzung" erkennt, was wir für sie alles tun, vor allem für den Ex-FIP-Patient. Ab er da müssen wir noch sehr viel Geduld haben...
Auf jeden Fall ist es schön, wie er sein Vertrauen zu dir zeigt. Möge er noch viele Mäuse mausen ;-)

lizzy hat gesagt…

An deine FIP-Kater habe ich währenddessen mehrfach gedacht und mich gefragt, wie es ihnen und euch mit ihnen inzwischen gehen mag. Wenn Tiere nicht von Anfang an mit einem gelebt und dann auch noch unschönes erlebt haben in früheren Zeiten, dann tun sie sich mit dem absoluten Vertrauen schwer.

Elke hat gesagt…

Nun ja, sie haben immerhin zu uns mehr Vertrauen als zu anderen Menschen. Was sie zeigen, indem sie nicht vor uns weglaufen. Und gern auch mal fordernd anzeigen, dass sie nun bitte gern mal was serviert bekämen.
Der gesunde Kater lässt sich sogar manchmal streicheln. Der Ex-Fippie hat ja die Erfahrung bei uns, dass er früher oder später wieder in die Kiste und zum TA muss, wo man so blöde Sachen mit ihm anstellt, mindestens Blutabnahme. So haben wir kaum eine Chance. Er muss mindestens halbjährlich zur Kontrolle, da er eine eine Nierenschwäche entwickelt. Noch geht es mit Diätfutter. Nach jeder Kontrolle ist er erstmal wieder sehr zurückhaltend. Fasst dann aber wieder Mut, und dann ist schon wieder die nächste Kontrolle da. Immerhin hat er gelernt, er kommt immer wieder zurück nach Hause und zum Bruder. Wir lieben unsere spanischen Brüder trotzdem.
Danke der Nachfrage.

regenfrau hat gesagt…

Liebe Lizzy,
ach wie fürchterlich - was für ein Albtraum! Ich weiß nicht, was da schlimmer ist. Den Kleinen so leiden zu sehen oder eine scheinbar so endgültige Diagnose gestellt zu bekommen.
Und dann wieder das Glück, dass dein Tierarzt so genau war und die am Vortag gestellte Diagnose so schnell entkräften konnte. Das Glück, dass Bubi dich hat, die ihn liebevollst aufpäppelt und dein Glück, dass der Kleine so ein Kämpferherz hat und sich wieder voll erholt hat!
Ok, die zergatschte Maus lassen wir hier mal weg - wer hätte bei so einem Kontakt nicht gekreischt!

lizzy hat gesagt…

Zu schade, dass man die Miezen nicht fragen kann, was sie von alledem halten und wie sie jeweils entscheiden würden …

lizzy hat gesagt…

Liebe Doris,

am schlimmsten finde ich eigentlich, dass wir nicht wissen, was die Tiere selber entscheiden würden. Wobei Bubi uns im Moment für diesmal klar mitteilt, dass er gerne noch weiterlebt.
Mit dem Gedanken an die Abschiede habe ich mich als eine, die schon einige Hausgiere gehen lassen musste und jetzt gleich drei Senioren zu Hause als Mitbewohner hat, natürlich schon ausgiebig auseinandergesetzt.

Wenn‘s soweit ist, schmerzt es trotzdem. Aber ich finde auch wichtig, die Grenzen zu sehen und die Unausweichlichkeit zu akzeptieren.

Was die Maus angeht: das war nicht so ein kleines, niedliches Mäuschen sondern eine dicke fette Feldmaus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Feldmaus