18 Mai 2026

Hurz in Hamburg

 

Mit Michaela auf den Michel geklettert, erwischten wir dort vollkommen zufällig den einmal täglich seinen Gruß über die Stadt posaunenden Türmer vom Hamburger Michel.

Zitronenjette - mach‘ Limonade draus!
„Dien Leben wer suur as de Zitroonen, sall sick dat Erinnern an di lohnen? Dien Schiksol wiest op all de Lüüd, for de dat Glück het gor keen Tiet.“ (bitte überall mehr Denkmäler für vergleichbare Menschen und Motti)

Wie schön wäre es gewesen, solch harmonische Töne auch in der Elbphilharmonie zu hören. Für das, was wir dort ertragen mussten „genießen durften“ möchte ich den Kommentar von Michaela klauen: „Das ist doch *Hurz*!“ Ich gab ihr Recht und betrachte meinen Wunsch, ein Konzert in der Elbphilharmonie anzuhören, hiermit als für alle Zeiten erledigt. 

Von außen und insbesondere vom Boot bei einer Hafenrundfahrt in voller Pracht vom Wasser aus betrachtet, ist die „Elphi“ aber schon eine Augenweide und eindrucksvoll anzusehen.


St. Pauli bei einer Führung über „Eat the world“ auch kulinarisch genossen, Streifzüge durch Altstadt, Altona, Speicherstadt, Hafen, Landungsbrücken mit altem Elbtunnel, um Binnen- und AußenAlster herum,  Ottensen, Eppendorf und vor allem Blankenese mit Treppenviertel und Elbpromenade, habe ich Hamburg nach früheren diversen eher privat oder einmal 2015 auch läuferisch motivierten Besuchen nach mehr als zehn Zwischenjahren in fünf Tagen nochmals aus der Sicht der Genuss-Touristin betrachtet.


Mag ich immer noch. Eine Stadt mit viel Wasser, Brücken, Grün und Raum. Nicht zu vergessen der fangfrische lecker Fisch.🎣  Touristinnengerecht präsentierte der Hamburger Himmel sich an immerhin einem der Tage mit dem legendären „Schietwetter“: grau, kühl, Regenschauer. 
Blick aus dem Bett des Appartements

Muss der Hamburg-Besucher schließlich auch erlebt haben. Ein Tag reichte dafür; die übrigen gaben sich perfekt sonnig-kühl.


Worauf ich von mir aus niemals gekommen wäre: das Museum für Kunst und Gewerbe, entpuppte sich als äußerst unterhaltsamer, kurzweiliger Tipp mit hohem Spaßfaktor.

Abendliche Abschieds-Spazierrunde um die Außenalster

Was nicht jeder wird glauben können: mit der DB kann es durchaus vorkommen, dass Reisende mit Verfrühung(en) am Ziel eintreffen. Auf dem Heimweg sogar glatt ne ganze Stunde vor der ursprünglichen Zeit mit der noch dazu äußerst preiswerten erste-Klasse-ICE-Verbindung mit „Zugbindung“. Da freut sich das Reisenden💓


🍔 🍣 🌦️

08 Mai 2026

Als Groupie am Streckenrand zum Mount-Everest: Everesting Festival Garmisch-Partenkirchen

Es ist eine andere Welt, in der die Läufer dieses Trails sich bewegen. Kurz zusammengefasst: die Einzelläufer bewältigen beim Everesting Festival in Garmisch-Partenkirchen auf ca. 60 Streckenkilometern an ein bis zwei Tagen (wer möchte, auch über Nacht) ca. 9000 Höhenmeter! Das Ganze iin 18 Halbrunden von der Talstation der Eckbauernbahn bis zur Bergstation. Von dort geht‘s mit der Bahn wieder runter und dann auf die nächste 3,3km  Bergauf-Runde mit 505 Höhenmetern. 

Die Strecke derartig extrem steil, dass mit Sicherheit viele Durchschnittsautos nicht raufkämen. Die Steigungsprozente weiß ich im Moment noch nicht aber meine Beine fanden, dass man an einige Passagen genausogut eine Leiter hätte anstellen können zum raufklettern. Nachträglich habe ich mir den Spaß erlaubt, die durchschnittliche Steigung auszurechnen (bzw. ausrechnen zu lassen ;). Wenn man die 505hm auf 3,3km gleichmäßig verteilen würde, käme ein Schnitt von 15% Steigung raus.

Es sind aber auch flache Abschnitte dabei: ganz am Anfang einige hundert Meter, vor der Bergstation vielleicht 100-200 flache Meter und unterwegs auch einige kurze flache oder fast flache Abschnitte. Relativ wenig - aber vorhanden. Aber wenn man die Steigung auf 2,5km berechnet und annimmt, dass der Rest weitgehend flach verläuft, erhält man einen durchschnittlichen Steigungswert von 20%. DURCHSCHNITT!  😳 Es sind mehrere Passagen - zwei „Bretter“ insbesondere, die das deutlich toppen!

Aber der Reihe nach:

Manfred, - hier der Bericht auf seinem Blog! - und unten ein bei ihm „gegen-weggefundenes“, von seiner Frau auf „Runde 4 von 18“ aufgenommenes Foto von uns beiden:

ein mir bis heute im Realleben unbekannt gewesener Mitblogger, auf dessen LaufBlog ich seit Jahren mitlese (und umgekehrt), war mutig genug, sich für diesen unglaublichen Traillauf anzumelden und glücklicherweise schaffte ich es, einen Urlaubstag darauf zu verwenden, am ersten Eventtag für einige Stunden mit dem Zug nach Garmisch zu fahren um mir das Spektakel anzusehen. Als er seine vierte Runde in Angriff nahm, passte ich ihn am Start ab und plante eine Begleitungsrunde bis zur Bergstation.

Ich habe mir selbstverständlich die ausdrückliche Erlaubnis zum Vorab-Berichten und Veröffentlichen einiger Bilder eingeholt und mehrfach bestätigen lassen, dass es okay ist, wenn ich hier schreibe und Bilder veröffentliche, während Manfred noch auf der Strecke unterwegs ist. Dieser Bericht fungiert also als eine Art digitaler LaOla-Welle mit Cheerleaderpüscheln am Wegesrand, der den Anfeuerungs-Tunnel im Geiste ein bisschen symbolisieren soll.

Aus der Begleitungsrunde wurde nichts. Denn: nicht den Hauch einer Chance hatte ich, das Tempo mitzugehen! Ein paar hundert Meter und ich war schnaufend auf steiler Passage abgehängt. Der Weg zum Eckbauer (der nur wenige hundert Meter seitwärts der Bergstation und des Ziels ist) wird an der Talstation folgendermaßen ausgeschildert: mit Wegezeit 2 Stunden! Für Wanderer


Manfred hat ihn in den ersten Runden unter einer halben Stunde bewältigt (ich würde sagen: ein wenig überzogen ;) und ist zu der Zeit meines Auftauchens bei ca. 50 Minuten angekommen. Er tut mir den Gefallen, etwas Tempo rauszunehmen - aber wie gesagt: keine Chance! Ein bisschen ausgebremst zwar auch durch das vor genau einer Woche leider nochmal höher dosierte bzw. zweite eingeschlichene Blutdruckmittel 😔 mit dem mein Körper noch fremdelt … aber eine sonderlich gute Ausrede ist auch das nicht: auch ohne hätte ich dieses Tempo bei dieser steilen Bergstrecke niemals mitgehen können.

Etwas später kommt uns Manfreds Frau auf der Rückwanderung von oben entgegen. Er stellt uns gegenseitig vor, ein Plauderründchen … und so wird es eine für ihn mit einer Stunde eine etwas ruhigere Runde. Nach Luft schnappend ächze ich hinterher. Möchte schon auf jeden Fall einmal auch die Runde gehen. Die Wege sind breit genug, das Feld auseinander gezogen - die wenigen Wanderer (viele sind’s nicht - es gibt einen Grund, dass die meisten die Bergbahn nutzen ;). pausiere zwischendurch, bewundere auch die anderen Läufer, die zum Teil in unglaublichen Geschwindigkeiten die Steilwege hochrasen. Meine wandererprobten Trailsandalen rutschen mehrfach rückwärts …


Zu erkennen war es in keiner Weise, dass Manfred der älteste Teilnehmer ist - bei der nächsten Runde schwebt er nahezu den Steilweg hoch. Wird wieder eine Runde später - ich genieße derweil die herrliche Hochgebirgs-Aussicht rundum und eine frische Buttermilch beim Eckbauern - ist er einmal wieder gefragter Interview-Partner der Moderation am Berg.



Beim geschossenen Selfie sehe ich - nach geschneckten 500 Höhenmetern vernichteter aus als Manfred, der zu diesem Zeitpunkt schon ca. 4000 Meter in den Beinen hat. Das Basislager hat er locker erreicht.


Denn: diejenigen, die auf den realen MountEverest steigen, legen ja - weil sie viel höher starten - in Summe fast 3000 Höhenmeter weniger zurück als die Läufer in Garmisch. Helden! Alles Helden! Aber sowas von.



Ganz ohne Übertreibung packten mich Hochachtung und Ehrfurcht vor allen denen, die Körper und Geist zu derartig unfassbaren Kraftakten bringen können und lassen mich auch jetzt noch nicht los. Klar weiß ich, dass es gar nicht so wenige dieser Läufe und Teilnehmer daran gibt. Es mit eigenen Augen zu sehen, wie sie auf jeder einzelnen Runde trotz Schweiß, Leiden und Überwindung dran bleiben, immer neu in die nächste Runde starten … das ist eine ganz andere Hausnummer.

Und natürlich hoffe ich für Manfred und auch für alle anderen, die auf der Strecke waren und noch sind, dass sie das Ding ins Ziel bringen. Das wäre ein Fest!  

Weil ich selber wieder zum Bahnhof und mit dem Zug nach Hause musste, machte ich mich auf den Rückweg - auch bergab ist die Strecke wegen der Steilheit und Rutschigkeit nicht ohne - feuerte unterwegs an, begegnete Manfred nochmal kurz nach dem Start auf seine siebte Runde. Er sagte - und wer würde es nicht glauben - dass es schon sehr schwer wäre. Angesehen hat man es ihm kaum. 

Für mich gilt  gleichzeitig: egal, wie es ausgeht, ist alleine der Mut des Angehens, die bisherige Leistung und Stärke bei einer derartig energetischen Ausstrahlung in meinen Augen radikal heldenhaft!

Es gab noch viele wirklich interessante, lustige, spannende kurze Begegnungen unterwegs. Wortwechsel voller Humor und Witz oder wie ich vielen ohne viel flunkern zu müssen zurief: „Ist ja der Wahnsinn: nur schöne Menschen auf der Strecke!“  Ich hätte nicht schlecht Lust, einige der Dialoge aufzuschreiben. Aber im Gegensatz zur Heldenriege muss ich Weichei irgendwann schlafen - es würde wohl ausufern.

Ein Läufer in Badehose

Gut, dass ich hingefahren bin. Es war auch für mich ein sehr schöner Tag! Manfred kennengelernt, viele Held_innen bewundert und angefeuert, dieses Jahr zum ersten Mal Hochgebirge vor die Augen bekommen und Lust auf auch mal wieder Bergwandern zu gehen (langsam, versteht sich ;)


⛰️

29 April 2026

Waldwanderungen mit Musik

Finsterer, dichter Wald wächst um Finsterau herum, einer kleinen Ortschaft im strengen Naturparkteil des Bayrischen Waldes, nur wenige Kilometer von der Grenze nach Tschechien entfernt, wo dieser finstere Wald Böhmerwald genannt wird und dort ebenfalls streng geschützter Natur- und Nationalpark(Šumavaist. 

Geprägt wird die auf einer Hochebene von mehr als 1000 Metern liegende Landschaft, in der auch Wölfe, Luchse und Wildkatzen heimisch sind,  nicht nur von dichten Wäldern sondern auch von Hochmooren (altbayrisch: „Filze“) und vielen Wasseradern. 

Die Gegend gilt als eine der kältesten Deutschlands und insbesondere Bayerns. Bayrisch Sibirien genannt, fand in vor-Klimawandel-Zeiten hier um diese Jahreszeit noch Langlauf statt. In diesem Jahr herrschten schon im April bei nachts noch auf Gefrierpunkt absinkenden Temperaturen tagsüber sehr warme geradezu perfektsonnige Strahlewetterverhältnisse für Wanderbegeisterte. Nur hier und dort einige Restschneefelder. Noch ist Nebensaison, die Wanderbusse fahren noch nicht und nur wenige andere Wanderer fanden sich sogar am Wochenende auf den dortigen Wegen ein. Oft stundenlange Einsamkeit und Menschenruhe.


Den Bayrischen Wald liebe ich schon lange wegen seiner Weite, dem dortigen Abwechslungsreichtum an Landschaften, der mystischen Ausstrahlung … einfach eben sowieso. 

Doch es gab noch einen speziellen Grund, der  mich genau hierhin gelockt hat. Beim Stöbern nach Stell- und Campingplätzen fiel mir schon beim Namen „Anderswo-Camp“ sofort die Figur aus dem Janosch-Kinderbuch „Oh wie schön ist Panama“ ein: der Reiseesel Mallorca, der - erstaunlicherweise nur selten erwähnt - immer eine meiner Lieblingsfiguren aus den Büchern war. Der Reiseesel Mallorca nämlich war immer am liebsten „anderswo“ weil er eben dort das Glück vermutete. Anderswo auch ankommen und bleiben zu können … was für eine schöne Idee 😄


Doch bevor ich bei diesem wunderschönen, naturnahen aber angebundenen,  gut ausgestatteten (den Flipper-Automaten im Aufenthaltsraum habe ich leider nicht ausprobiert. Dabei liebe ich Flippern!) um diese Jahrezeit zumindest noch sehr ruhigen und nur spärlich besuchten Campingplatz mit großzügig bemessenen Stellplätzen ankam, gab es für mich einen kleinen Urlaubs-Prolog, den ich nicht unterschlagen möchte.

Dem schon fast traditonellen Part - den Besuch einer Thermenlandschaft - habe ich einen Beitrag im Unterblog gewidmet, den Besuch einer Kabarett-Veranstaltung in der Stadthalle Deggendorf erwähne ich am besten nur am Rande aufgrund seines für mich sehr enttäuschenden Verlaufs. Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhardt, eine in meinen Augen mehrschneidig provozierende Künstlerin,  wollte ich mir live anschauen. Auch, um zu sehen, ob die intensive Ausstrahlung, die sie in Online-Clips meiner Meinung nach hat, auch live rüberkommt. Kurz: in der flach bestuhlten, ausstrahlungsschwachen Halle Deggendorfs an diesem Abend zumindest so mal gar nicht!  Auswendiges Runtergeleiere schon bekannter Gags, Nullkomma null Kontaktaufnahme zum Publikum, keine spürbare Bühnenpräsenz,  dazu ständiges Geklimpere und Gelärme umfallender Glasbierflaschen, die mindestens ein Drittel des Publikums mit in den Saal genommen und neben die eng stehenden Stühle gestellt hatten. Brauch‘ ich so wirklich nicht mehr. Weder die Kabarettistin noch die Stadthalle in Deggendorf. Okay - ist doch etwas länger geworden - aber nun weiter.

Weiter bin ich aus Deggendorf auch schon am selben Abend gefahren. Die Badelandschaft zu weit entfernt, um dort auf den schönen Parkplätzen die Nacht zu verbringen. Zumindest bei Fußnutzung.  Dem Birdy-Rad, das sich zwar im Gepäck befand, war die Kette nicht nur abgesprungen sondern auch hart verkeilt (ist mir jetzt schon zum zweiten Mal passiert). Ohne ölige Finger nicht in der notwendigen Zeit zu reparieren. Also umgeplant und mit dem Mobil in die Stadt gefahren. Wollte dort auf dem mir schon bekannten großen Volksfestplatz mit reichhaltigen Parkmöglichkeiten parken. 

Dummerweise war dort - Überraschung!  😳 - gerade Volksfest. Menschenmassen strömten in Dirndln und Lederhosen zum Feiern, alle rundum noch verfügbaren Parkplätze weben Überfüllung geschlossen. Uff 😩 … so dass dann zum Glück noch zeitlich passend - ein extrem uninspirierender Platz neben Gewerbehallen am anderen Ende Deggendorfs herhalten musste. Sogar hier parkte noch Volksfest-Besuchspublikum. Neben den Besuchern der ausverkauften Stadthallen-Veranstaltung. Außerdem kostenpflichtig - fiel eine Übernachtung für mich darauf aus.

So dass  - langer Rede schöne Folge - ich noch in der Nacht weiterfuhr zu einem Wanderparkplatz auf halber Strecke zum ab dem Folgetag gebuchten Campingplatz. Einem Wanderparkplatz in der Nähe des 1011m hohen „Berges“ „Brotjacklriegel“, dem ich schon seit Jahren einen Besuch abstatten wollte. Schon alleine, um den dort zu sehenden „Du-Stein“ bei Höhenmeter 1000 zu besuchen (erledigt - aber vergessen, den Stein zu fotografieren). Denn traditionell gilt (wird aber heute nicht mehr überall eingehalten): ab einer Höhe von 1000 Metern wird sich geduzt. Ob fremd oder nicht. Wobei im Bayerischen Wald zumindest die Älteren generell duzen. Was mir gefällt.

Nach langem und gutem Schlaf auf ruhigem Wanderparkplatz mache ich mich auf eine sieben Kilometer kurze Runde, die ich zum Teil wandere, zum Teil gemütlich jogge. Eine herrliche Einstimmung.


Zwei kleine Begegnungen -  eine erheiternd, die zweite fast schon intensiv - unterstreichen den perfekten Start in den Urlaubstag. 


Oben steht neben einem mit Stacheldraht umsäumten Funk- auch ein Aussichtsturm. Das Café darin ist geöffnet; die Aussichtsplattform leider nicht. So dass ich nach nur einer Plauderrunde mit der Cafébetreiberin aussichtslos weiterjogge.

Und endlich geht‘s weiter nach „Anderswo“. Dort angekommen richte ich mich auf dem weitläufigen Platz ein, packe Yogamatte und Zubehör aus, genieße die Weite und das Tirilieren der Waldvögel und begebe mich auf eine erste Wander- und Joggingrunde in den Naturpark zur Reschbachklause.


Schwimmen und Baden darin ist verboten. Ausdrücklich verboten erscheint mir nicht, einmal kurz einzutunken ins hier mit 10°C schon fast warme Moorwasser (angesichts der rundum noch sichtbaren Schneereste fand ich das doch erstaunlich warm). Trotz Samstag-Nachmittag herrscht Menschenleere. Bei Anfunft war noch ein Biker dort, ist aber inzwischen gefahren. Niemand zu hören, niemand zu sehen … ich verfolge einen kleinen Pfad ans Seitenufer, reiße mir an dessen Ende mit etwas Sichtschutz wie zwanghaft meine Klamotten vom Leib und lege mich ins unglaublich weiche und angenehme Moorwasser. Nicht lange. Aber unglaublich erfrischend! (als Kosmetik-, chemische Körperpflegeprodukt- und insbesondere Sonnenschutzmittel-Verächterin bringe ich auch lediglich naturnahen Körperschweiß ins Naturwasser ein und keinerlei nichtnatürliche Zusatzstoffe  ;)


Am Folgesonntag waren die Wanderwege ein wenig belebter. Auf meiner ca. 20 Kilometer-Runde zur von einem tschechischen Ranger mit Ratsch-Bekanntschaft bewachten und von einer weiteren Handvoll Menschen per Wanderung oder Biketour besuchten Moldauquelle begegneten mir ungefähr im Halbstundentakt weitere Wanderer. Also immer noch eher ruhig.


Besucher dürfen - absolut verständlicherweise - nur vom Steg aus das Quellengeblubber der Moldau betrachten und keinesfalls ans Wasser oder dem im Naturpark verschwindenden Bach-Rinnsal folgen  - die Moldau von Smetana begleitete mich an diesem Tag als immer wieder aufflackernder Ohrwurm.


Auf dem Rück-Rundweg passiere ich auf tschechischer Seite eine Grenz-Gedenkstätte mit noch erhaltenem (wenn auch nicht mehr unter Strom stehendem 🙊) Zaunteil und auch am Folgetag führt mich eine weitere Wanderung über den Siebensteinkopf zu einem „Tor der Freiheit“. Heute auch ein Zeichen und Zentralpunkt des gemeinsam betriebenen deutsch-tschechischen Wanderwegenetzes.


Wunderschöne Wege! Immer wieder inspirierend.

Sehr erholsam waren sie, die Wanderungen und auch die vier Übernachtungen im Mobil im Bayerischen Wald! Doch dann ging‘s wieder zurück nach München. Der Rückweg so gestaltet, dass es auch noch einen Reise-Epilog ergibt. Mit Einkauf auf dem Dingolfinger Wochenmarkt - wo ich insbesondere  Biokäse der Käserei Johannesbrunn erstand. Außerdem (obwohl‘s mit der reichen Ernte nie wirklich gelingt in meinem Gärtchen) zwei kleinwüchsige Tomatenpflanzen und andere „Kleinigkeiten“. Ein Eis, ein Spaziergang noch an der dort sehr naturbelassenen Isar und weiter zur nächsten Einkaufsstation, dem nahe Erding gelegenen Biohof-Lex, wo diverse Hülsenfrüchte aber auch Nackthafer, Bayerischer Chia, Mohn etc. angebaut werden. Nicht, dass wir in München womöglich verhungern müssen 😉 Eingeräumt ist schon.

 

Was folgt nach einem Epilog? Die Danksagung natürlich. Ich danke also dem Schicksal und allen gütigen Mächten, diese vielen schönen Dinge erleben und genießen zu dürfen und allen, die mit dafür sorgen, mir das alles auch leisten zu können.

 🌲 🌤️ 🌒 ✨ 🪽





12 April 2026

Schwankende neue Wasserwelten in den Osterferien

 

Mein Geschwätz von gestern: „Diese Stand up Paddling-Teile sind irgendwie albern und überflüssig …“ ist selbstverständlich mit dem Wissen um die Enkelinnen-Begeisterung für derartiges Sportgerät umgehend Schnee von gestern und im Nu ist so ein Ding bestellt. Bisschen spät zwar … aber für den vorletzten Oma-fast-Ferienwoche-Samstag hat‘s dann doch gereicht und das Enkelinnen-Freundin-Trio durfte sich mit SUP und schon vorher besessenem Aufblaskanu am mit 12°C schon halbwegs erträglich temperierten See vergnügen.

Selbstverständlich erst, nachdem Oma es sich nicht nehmen ließ, das frisch ausgepackte Board höchstpersönlich einzuwackelnweihen. Bisschen fit bleiben sollte ich ja doch noch. Z. B. um derartige Shopping-und Besuchswochen durchzuhalten. 

Die guten Figuren auf dem SUP-Board  machte  dann später das Jungvolk umso ausgiebiger.


🚣🏽‍♂️ 🏄🏻‍♀️

05 April 2026

Challenge-Fazit und weiße Ostern

 



Wenn schon keine weißen Weihnachten, dann wenigestens weiße Ostern 🐣 

Nachdem die zweite Woche der Pflanzeness-Challenge beendet ist, Bestandsaufnahme + Fazit dazu:

  • Woche 1: 66 unterschiedliche Pflanzen, Woche 2: 77 unterschiedliche Pflanzen, 
  • Gesamt: 108 unterschiedliche Pflanzen in zwei Wochen
  • Klingt nach Viel - dabei waren massenhaft Pflanzen, die in meiner Küche Standard sind, noch gar nicht dabei
  • Diverse Körnersorten, Gemüse von Blumenkohl über Paprika, Spinat bis zu den Zucchini + viele andere konnten aufgrund der Kürze der Zeit nicht untergebracht werden. Heidelbeeren, Khaki, Trauben … Basilikum, Borretsch, Dill, Kapuzine(Kresse) … Seiten füllend wären alle Dinge, die noch „fehlen“. 
  • Das Tracken + Blog-Befüllen ist relativ aufwändig. So häufig und so intensiv war ich vorher nie in meiner Blog-Editier-Ansicht. Fand ich lästig und schon von daher endet es hier wieder.
  • Es hat Spaß gemacht und in Nuancen das Kochverhalten beeinflusst, wenn auch nicht grundsätzlich verändert (was in keiner Weise beabsichtigt war),  Fokus und Perspektive für eine Weile ein Stücken zu verändern.
  • Lust und Freude am pflanzlichen Essen und Kochen wurden nochmal verstärkt
  • Erkenntnis: wir leben in einem Überfluss an Möglichkeiten - der schiere Gesundheitsluxus.
  • Wenn man ihn denn auch nutzt
  • Ein möglicher Engpass: die Zeit! Es geht auch zeitsparsam - mehr Freude bringt es bei intensiverem Zeiteinsatz. Und auch die Ergebnisse werden ansprechender.
  • Ich wurde gefragt, ob ich Vegetarierin (geworden) sei. Antwort: Nein, bin ich nicht. Veganerin schon gar nicht. Milchprodukte - insbesondere Kefir, Käse und Joghurt sind feste und häufige Bestandteile meiner Ernährung. Waren aber hier nicht gefragt. In den zwei Wochen kam viermal Fisch auf den Tisch (Lachs + Makrele). Fleisch von Landtieren oder Vögeln in der Tat gar nicht. Esse ich seit Jahren ohnehin kaum noch und wenn, dann wenig in möglichst hoher Qualität. Oder im Restaurant. Auf der Weihnachtsfeier … eben dort, wo ich es zubereitet bekomme. Gehört nicht zu meinen Stärken und bleibt seltene Ausnahme.
  • Was aber stimmt: beim betont pflanzlich-bewussten Kochen und Essen bleibt für Fleisch kaum Raum und es fühlt sich in keiner Weise als Verlust an, es selten einzubeziehen.
  • Ausblick auf die Zukunft: weiter genießen! 😌 In diesem Sinne: schöne Ostertage!





29 März 2026

Mit 6️⃣6️⃣ Pflanzen, da fängt Gesundheit an …

 … ab sechsundsechzig Pflanzen, da hab’ ich Spaß daran!  🎼 🎶🎤

(Die Melodie dazu darf frei gewählt werden 😆)

Heißt: ich mach‘ noch‘n bisschen weiter mit der Pflanzenmampf-Challenge, die gestern nach 66 unterschiedlichen in der Woche verputzten Pflanzenanteilen im ersten Teil für beendet erklärt wurde. 

Und ich gestehe: als mir die Titelidee (66) in den Kopf fiel, habe ich mir bewusst verkniffen, noch neue Kräuter dazuzupflücken bzw. Frühlingszwiebeln (obwohl schon vorhanden) für die Pilzpfanne zu verwenden. Für einen gewünschten Titel tue ich eben einiges … ggf. lasse ich auch einiges weg (schummeln kann ich irgendwie schlecht. Bekomme dann das Gefühl: dann gilt jetzt gar nix mehr von allem … kindisch? Egal!).

Eine Motivation, auch die kommende Woche noch zu tracken: es ist die Karwoche; traditionelle Grüne-Soße-Woche und die beste Zeit, sich durch die reichhaltig sprießenden jungen Wildkräuter und essbaren Blümchen zu futtern. Da könnte was zusammenkommen. 

Die Problematik, dass ich einerseits die Wochensummenbestandteile pro Woche einzeln betrachten können, andererseits die Summe der einzelnen Sorten aus beiden Wochen sehen möchte, löse ich dadurch, dass ich erstens einen neuen Beitrag starte, alles wieder aufführe (auch die vergangene Woche schon enthaltenen Bestandteile), neu dazugekommene Pflanzen aber mit dem Marker *neu kennzeichne. Dann lassen sich am Ende mühelos sowohl die jeweiligen Wochenzahlen als auch die Gesamtzahl ermitteln. Los geht‘s: (gut geht‘s los - am Sonntag gleich 34, davon die Hälfte *neu)

Sonntag, 29. März bis  Sa. 04. April 2026 (Stand Samstag: 77, davon 42 neu)

Gemüse & Pilze (16):

  • Avocado *neu
  • Chicorée 
  • Chilischote
  • Frühlingszwiebeln *neu
  • Kartoffeln
  • Knoblauch
  • Kohlrabi *neu
  • Meerrettich 
  • Möhre
  • Schalotte *neu
  • Sellerieknolle *neu
  • Süßkartoffel 🍠 *neu 
  • Tomate
  • Petersilienwurzel
  • Portobello (Champignonsorte) *neu
  • Zwiebel (weiß) *neu

Salate & Sprossen (4):

  • Bärlauch
  • Brennessel *neu
  • Feldsalat
  • Löwenzahn

Kräuter & pflanzliche Gewürze: (22) 

  • Bockshornklee *neu
  • Bohnenkraut *neu
  • Gänseblümchen *neu
  • Giersch *neu
  • Gundelrebe (Gundermann) *neu
  • Ingwer
  • Knoblauchrauke *neu
  • Kurkuma
  • Minze *neu
  • Melisse *neu
  • Paprikapulver *neu
  • Pimpinelle *neu
  • Pfeffer (schwarz)
  • Salbei
  • Schafgarbenkraut *neu
  • Schnittlauch
  • Spitzwegerich
  • Taubnessel (purpurrote) *neu
  • Thymian *neu
  • Veilchen *neu
  • Zimt

Hülsenfrüchte: (2)

  • Kidneybohnen *neu
  • Schwarze Bohnen *neu

(Pseudo)Getreide (Vollkorn): (5)

  • Gerstengraupen *neu
  • Hafer
  • Hirse *neu
  • Roggen 
  • Rotkornweizen *neu
Nüsse & Samen: (8)

  • Cashewkerne
  • Erdnuss *neu
  • Haselnuss *neu
  • Leinsamen
  • Mandeln
  • Pekannuss *neu
  • Pinienkerne *neu
  • Walnuss 
Obst (12)
  • Ananas *neu
  • Apfel, Sorte: Pinova
  • Apfel, Sorte Rockit *neu
  • Apfel, Sorte Topaz *neu
  • Apfelsine *neu
  • Cranberries *neu
  • Datteln
  • Grapefruit
  • Hagebuttenmark *neu
  • Himbeeren * neu
  • Mandarine *neu
  • Zitrone
Öle (3)

  • Hanföl *neu
  • Leinöl
  • Olivenöl

Fermente (1)

  • Sellerie mit Senfsamen

Getränke / dunkle Schoki (4)

  • Grüner Tee
  • Kaffee
  • Schokokolade (85%)
  • Schwarztee (Darjeeling) *neu

🍽️
Sonntag - bunt gestartet

🍽️

Montag: Bockshornklee, Cranberries und Kohlrabi neu

🍽️

Dienstag: Entdeckungen des Tages -> Portobello🍄‍🟫 -Schnitzel und Snackapfel Rockit

🍽️

Mittwoch: Haferkur - heute mal mit Himbeeren

🍽️

(Grün)Donnerstag mit grüner Soße

🍽️

Karfreitag

🍽️

Samstag: viel Nusszeugs, Nashibirne - sonst Reste + Wiederholung


🔚

22 März 2026

Foodporn oder: Ernährungschallenge Pflanzenkost 🥦 (So. 22.3. - Sa. 28.3.26)

inspired by Katharina Seiser: 30 Pflanzen pro Woche und by myself

Sonntag

Als Lückenfüller der etwas anderen Art, tarne ich meine Neigung zum Datenexhibitionismus als Ernährungschallenge, die vom oben verlinkten und im Leseblog beschriebenen Buch inspiriert wurde. Nach anfänglichem „Nee, brauch‘ ich nicht … esse eh total bunt …“ die Feststellung: nach der Lektüre achte ich wieder bewusst auf die Bestandteile und dachte mir: „Ach … so eine Woche Protokoll führen, könnte doch auch interessant sein“. Und wenn schon, dann auch im Blog dokumentieren.

Ohne die Buch-Bedingungen und Zählkriterien hier näher auszuführen (wen‘s interessiert, der muss schon selber lesen ;), mache ich einfach wie dort geboten. Obwohl es kleine Einzelpunkte gäbe, die sich evtl. diskutieren ließen (Stichwort: Öle und Fette, Gewürze, Getränke …). Aber egal - es geht ja um nix und so übernehme ich brav die Vorgaben. Wo es möglich ist. Die Feinheiten (es gibt Sonderprodukte, an denen auch noch ein Regenbogen mit Bedeutung dran ist etc.) lasse ich weg. Sonst wird‘s echt mal langsam mühsam …

Denn natürlich ging‘s konkret dann gleich los mit solchen Fragen wie: das Vollkornbrot habe ich ausnahmsweise mal auswärts gekauft (in einer extrem tollen Bäckerei in der Oberpfalz, die alles noch frisch und selber backt) und erstens weiß ich nicht, ob jede Körnersorte darin auch einzeln für den Tag zählen soll (wenn nicht im Brot - das zählt bei Vollkorn - dann  ja schon - also tendenziell „ja“, würde ich sagen) und zweitens weiß ich auch nicht, was genau alles drin ist. Nehme ich eben schlicht einen Einzelpunkt für‘s Sauerteigbrot und einen Punkt für Sesam, der optisch dominiert. Im Zweifel defensiv werten. Bei manchem ist die Einordung schwierig: Löwenzahn, Bärlauch: Salat oder Gewürz? Nehm ich beides als Salat weil in relativ reichlicher Menge momentan.

Die Pflanzen werden im Buch in Rubriken unterteilt (hier habe ich die Pilze & Algen zum Gemüse gepackt weil sonst zu selten für einen Einzelpunkt und gestatte mir auch andere kleine Modellierungen aus Praxisnähe), die pro Woche möglichst gut über die Tage verteilt alle abgedeckt werden sollen (also nicht unbedingt an einem Tag alles und an allen anderen Tagen Junkfood 😜). 

Los geht‘s mit Woche eins. Die Listen werde ich dann täglich - ggf. auch mehrfach, je nach Zeit - editieren und hier und da auch das eine oder andere Foto einfügen. 

Sonntag, 22. bis  Sa. 28. März 2026 - (Endstand Samstag - 66)

Gemüse & Pilze: (17)
Salate & Sprossen: (5)

Kräuter & pflanzliche Gewürze : (12)
Hülsenfrüchte: (2)
Vollkorn: (5)
Nüsse & Samen: (7)
Obst: (8)
Öle: (3)

Fermente: (2)
  • Da Kefir und Käse nicht aus Pflanzen stammen - wenn auch der vorzügliche Käse aus einer kleinen Käserei in der Oberpfalz - zählen beide Fermente natürlich nicht. Ist ja eine Pflanzenchallenge.
Getränke & Genussmittel  (5)
(die meisten Tees gelten irgendwie nicht so richtig, wie ich es verstanden habe weil nur Pflanzenauszüge. Die Grünteesorten und auch Kaffee + Schokolade ab 80% Kakaoanteiil  andererseits aber angeblich gesund genug, um irgendwie doch  gewertet zu werden … ich geh‘ trotz Zweifeln einfach mit ;) Obstsäfte gelten nicht - mit Ausnahme von Zitronen- und Limettensaft.
Montag - der Rest weitgehend wie Sonntag


Dienstag - der Hibiscustee-Granatapfel-Punsch mit vielen Gewürzen zählt nicht mit.
Aber ich LIEBE ihn 😍 

Mittwoch - Haferkurtag - die Tagesrationen

Donnerstag - lecker libanesisch (aber 😮‍💨 zuviel)

Freitag. Ansonsten Wiederholungen und Resteverwertung

Samstag - neu lediglich die Champignons

„Für ein ausgewogenes, diverses Mikrobiom, das uns hilft, gesund zu bleiben, sollten wir viele verschiedene Pflanzen essen. Bleibt nur die Frage: Wie geht das? Zuerst müssen wir unseren persönlichen Status quo kennen, weil wir sonst keinen Vergleich haben und nicht wissen, ob wir ohnehin genug Pflanzen zu uns nehmen (zu viele können es nie sein), mehr (ziemlich sicher) oder sehr viele mehr (durchaus möglich) essen sollten. 30 verschiedene Pflanzen pro Woche werden derzeit als Minimum angesehen“ — Seiser, Katharina. „30 Pflanzen pro Woche.“ Christian Brandstätter Verlag, 2024, p. 39


„Weil es nicht darum geht, das Ziel der 30+ Pflanzen pro Woche in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren, sondern kontinuierlich viele davon zu essen, haben wir eine zweite Checkbox pro Tag zur Pflanzen-Checkliste dazugesellt. Dort können Sie sich jeden Abend fragen: Habe ich heute … gegessen? Damit kommt man unserer Erfahrung nach schnell auf persönliche Vorlieben und blinde Flecke. Ich z.B. habe immer wieder Lücken bei den Hülsenfrüchten, obwohl ich sie sehr gern, aber offensichtlich zu selten esse. Und vielleicht noch wichtiger: Sie bekommen einen Überblick, wie Sie ganz generell – über die Vielfalt hinaus – in Sachen gesunder Ernährung unterwegs sind. Am Ende der 1. Woche ziehen Sie Bilanz: Auf wie viele Pflanzen kommen Sie? Welche Gruppen sind stark vertreten, welche fehlen? Wie schaut die Checkbox pro Tag aus? Noch ohne etwas zu ändern, haben Sie durchs Pflanzenzählen wichtige Erkenntnisse über Ihre Ernährung gewonnen. Kann gut sein, dass das für Sie der Punkt ist, an dem es kein Zurück zum Nicht-Wissen gibt. Für mich und viele, die sich auf diesen Versuch eingelassen haben – wir haben die Liste über Monate getestet –, war es so. Was für eine Chance, so einfach etwas für die eigene Gesundheit tun zu können!“ — Seiser, Katharina. „30 Pflanzen pro Woche.“ Christian Brandstätter Verlag, 2024, p. 41