16 Juli 2026

B2run 2026

 Im Blog üblicherweise unüblich: eine Momentaufnahme der etwas … ernüchternden … Art 😊


Laut Ergebnisliste des gestrigen Münchner B2run kamen 37.016 Finisher im Ziel des Münchner Olympiaparks an. Davon war ich die 29.320ste. Bei den Starterinnen der Ü60 59ste von 172 (das musste ich selber durchzählen weil es nicht angegeben wird bei den Ergebnissen). Es sind übrigens keine wirklichen 6000m sondern eher nur 5700m gewesen.

Damit bin ich bei den Frauen meiner Firma unter den drei letzten. Vor 12 Jahren - ich bin ungefähr fünf- oder sechsmal dort mitgelaufen, zuletzt 2019 - gehörte ich noch zu den drei schnellsten Frauen. 

Nun könnte ich behaupten, ich wäre das Ding gaaanz gemütlich angegangen. Stimmt nicht: ich habe mich angestrengt und hatte in der Folgenacht die seit meinen Rückentücken (u. a. Lendenwirbelbruch im Jahr 2020 - dazu die inzwischen zwei unterschiedlichen Blutdrucksenker, von denen ich den Eindruck habe, dass auch sie mich ordentlich ausbremsen) und dem nicht mehr stattfindenden schnellen Laufen üblichen hässlich-schmerzhaften Krämpfe wenn ich es doch mal wieder versuche. 

Auch war die Strecke trotz der vielen LäuferInnen für mich gut zu laufen weil breit genug, um nie extrem ausgebremst zu werden. Vermutlich habe ich den/die eine/n oder andere/n ausgebremst. Mir aber Mühe gegeben, auf wenig störenden Positionen berechenbar vor mich hinzulaufen. 

Es war zwar zur Startzeit gegen 17:30 Uhr  etwas drückend-schwül. Aber nicht annähernd so heiß wie noch vor wenigen Tagen und Wochen. 

Keine Ausrede. Der Lack ist ab. Bin ich frustriert oder traurig darüber? Eher ein bisschen wehmütig. Die Akzeptanz überwiegt. Außerdem muss ich im nächsten Jahr nochmal mitlaufen denn dann starte ich in der W65 und bei Firmenläufen ist diese Gruppe nicht mehr allzu umfangreich 😄 Ausdauer und Aushalten? ➡️ kann ich immer noch 😋

🏃🏻‍♀️