Finsterer, dichter Wald wächst um Finsterau herum, einer kleinen Ortschaft im strengen Naturparkteil des Bayrischen Waldes, nur wenige Kilometer von der Grenze nach Tschechien entfernt, wo dieser finstere Wald Böhmerwald genannt wird und dort ebenfalls streng geschützter Natur- und Nationalpark(Šumava) ist.
Geprägt wird die auf einer Hochebene von mehr als 1000 Metern liegende Landschaft, in der auch Wölfe, Luchse und Wildkatzen heimisch sind, nicht nur von dichten Wäldern sondern auch von Hochmooren (altbayrisch: „Filze“) und vielen Wasseradern.
Die Gegend gilt als eine der kältesten Deutschlands und insbesondere Bayerns. Bayrisch Sibirien genannt, fand in vor-Klimawandel-Zeiten hier um diese Jahreszeit noch Langlauf statt. In diesem Jahr herrschten schon im April bei nachts noch auf Gefrierpunkt absinkenden Temperaturen tagsüber sehr warme geradezu perfektsonnige Strahlewetterverhältnisse für Wanderbegeisterte. Nur hier und dort einige Restschneefelder. Noch ist Nebensaison, die Wanderbusse fahren noch nicht und nur wenige andere Wanderer fanden sich sogar am Wochenende auf den dortigen Wegen ein. Oft stundenlange Einsamkeit und Menschenruhe.
Den Bayrischen Wald liebe ich schon lange wegen seiner Weite, dem dortigen Abwechslungsreichtum an Landschaften, der mystischen Ausstrahlung … einfach eben sowieso.
Doch es gab noch einen speziellen Grund, der mich genau hierhin gelockt hat. Beim Stöbern nach Stell- und Campingplätzen fiel mir schon beim Namen „Anderswo-Camp“ sofort die Figur aus dem Janosch-Kinderbuch „Oh wie schön ist Panama“ ein: der Reiseesel Mallorca, der - erstaunlicherweise nur selten erwähnt - immer eine meiner Lieblingsfiguren aus den Büchern war. Der Reiseesel Mallorca nämlich war immer am liebsten „anderswo“ weil er eben dort das Glück vermutete. Anderswo auch ankommen und bleiben zu können … was für eine schöne Idee 😄
Doch bevor ich bei diesem wunderschönen, naturnahen aber angebundenen, gut ausgestatteten (den Flipper-Automaten im Aufenthaltsraum habe ich leider nicht ausprobiert. Dabei liebe ich Flippern!) um diese Jahrezeit zumindest noch sehr ruhigen und nur spärlich besuchten Campingplatz mit großzügig bemessenen Stellplätzen ankam, gab es für mich einen kleinen Urlaubs-Prolog, den ich nicht unterschlagen möchte.
Dem schon fast traditonellen Part - den Besuch einer Thermenlandschaft - habe ich einen Beitrag im Unterblog gewidmet, den Besuch einer Kabarett-Veranstaltung in der Stadthalle Deggendorf erwähne ich am besten nur am Rande aufgrund seines für mich sehr enttäuschenden Verlaufs. Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhardt, eine in meinen Augen mehrschneidig provozierende Künstlerin, wollte ich mir live anschauen. Auch, um zu sehen, ob die intensive Ausstrahlung, die sie in Online-Clips meiner Meinung nach hat, auch live rüberkommt. Kurz: in der flach bestuhlten, ausstrahlungsschwachen Halle Deggendorfs an diesem Abend zumindest so mal gar nicht! Auswendiges Runtergeleiere schon bekannter Gags, Nullkomma null Kontaktaufnahme zum Publikum, keine spürbare Bühnenpräsenz, dazu ständiges Geklimpere und Gelärme umfallender Glasbierflaschen, die mindestens ein Drittel des Publikums mit in den Saal genommen und neben die eng stehenden Stühle gestellt hatten. Brauch‘ ich so wirklich nicht mehr. Weder die Kabarettistin noch die Stadthalle in Deggendorf. Okay - ist doch etwas länger geworden - aber nun weiter.
Weiter bin ich aus Deggendorf auch schon am selben Abend gefahren. Die Badelandschaft zu weit entfernt, um dort auf den schönen Parkplätzen die Nacht zu verbringen. Zumindest bei Fußnutzung. Dem Birdy-Rad, das sich zwar im Gepäck befand, war die Kette nicht nur abgesprungen sondern auch hart verkeilt (ist mir jetzt schon zum zweiten Mal passiert). Ohne ölige Finger nicht in der notwendigen Zeit zu reparieren. Also umgeplant und mit dem Mobil in die Stadt gefahren. Wollte dort auf dem mir schon bekannten großen Volksfestplatz mit reichhaltigen Parkmöglichkeiten parken.
Dummerweise war dort - Überraschung! 😳 - gerade Volksfest. Menschenmassen strömten in Dirndln und Lederhosen zum Feiern, alle rundum noch verfügbaren Parkplätze weben Überfüllung geschlossen. Uff 😩 … so dass dann zum Glück noch zeitlich passend - ein extrem uninspirierender Platz neben Gewerbehallen am anderen Ende Deggendorfs herhalten musste. Sogar hier parkte noch Volksfest-Besuchspublikum. Neben den Besuchern der ausverkauften Stadthallen-Veranstaltung. Außerdem kostenpflichtig - fiel eine Übernachtung für mich darauf aus.
So dass - langer Rede schöne Folge - ich noch in der Nacht weiterfuhr zu einem Wanderparkplatz auf halber Strecke zum ab dem Folgetag gebuchten Campingplatz. Einem Wanderparkplatz in der Nähe des 1011m hohen „Berges“ „Brotjacklriegel“, dem ich schon seit Jahren einen Besuch abstatten wollte. Schon alleine, um den dort zu sehenden „Du-Stein“ bei Höhenmeter 1000 zu besuchen (erledigt - aber vergessen, den Stein zu fotografieren). Denn traditionell gilt (wird aber heute nicht mehr überall eingehalten): ab einer Höhe von 1000 Metern wird sich geduzt. Ob fremd oder nicht. Wobei im Bayerischen Wald zumindest die Älteren generell duzen. Was mir gefällt.
Nach langem und gutem Schlaf auf ruhigem Wanderparkplatz mache ich mich auf eine sieben Kilometer kurze Runde, die ich zum Teil wandere, zum Teil gemütlich jogge. Eine herrliche Einstimmung.
Zwei kleine Begegnungen - eine erheiternd, die zweite fast schon intensiv - unterstreichen den perfekten Start in den Urlaubstag.
Oben steht neben einem mit Stacheldraht umsäumten Funk- auch ein Aussichtsturm. Das Café darin ist geöffnet; die Aussichtsplattform leider nicht. So dass ich nach nur einer Plauderrunde mit der Cafébetreiberin aussichtslos weiterjogge.
Und endlich geht‘s weiter nach „Anderswo“. Dort angekommen richte ich mich auf dem weitläufigen Platz ein, packe Yogamatte und Zubehör aus, genieße die Weite und das Tirilieren der Waldvögel und begebe mich auf eine erste Wander- und Joggingrunde in den Naturpark zur Reschbachklause.
Schwimmen und Baden darin ist verboten. Ausdrücklich verboten erscheint mir nicht, einmal kurz einzutunken ins hier mit 10°C schon fast warme Moorwasser (angesichts der rundum noch sichtbaren Schneereste fand ich das doch erstaunlich warm). Trotz Samstag-Nachmittag herrscht Menschenleere. Bei Anfunft war noch ein Biker dort, ist aber inzwischen gefahren. Niemand zu hören, niemand zu sehen … ich verfolge einen kleinen Pfad ans Seitenufer, reiße mir an dessen Ende mit etwas Sichtschutz wie zwanghaft meine Klamotten vom Leib und lege mich ins unglaublich weiche und angenehme Moorwasser. Nicht lange. Aber unglaublich erfrischend! (als Kosmetik-, chemische Körperpflegeprodukt- und insbesondere Sonnenschutzmittel-Verächterin bringe ich auch lediglich naturnahen Körperschweiß ins Naturwasser ein und keinerlei nichtnatürliche Zusatzstoffe ;)
Am Folgesonntag waren die Wanderwege ein wenig belebter. Auf meiner ca. 20 Kilometer-Runde zur von einem tschechischen Ranger mit Ratsch-Bekanntschaft bewachten und von einer weiteren Handvoll Menschen per Wanderung oder Biketour besuchten Moldauquelle begegneten mir ungefähr im Halbstundentakt weitere Wanderer. Also immer noch eher ruhig.
Besucher dürfen - absolut verständlicherweise - nur vom Steg aus das Quellengeblubber der Moldau betrachten und keinesfalls ans Wasser oder dem im Naturpark verschwindenden Bach-Rinnsal folgen - die Moldau von Smetana begleitete mich an diesem Tag als immer wieder aufflackernder Ohrwurm.
Auf dem Rück-Rundweg passiere ich auf tschechischer Seite eine Grenz-Gedenkstätte mit noch erhaltenem (wenn auch nicht mehr unter Strom stehendem 🙊) Zaunteil und auch am Folgetag führt mich eine weitere Wanderung über den Siebensteinkopf zu einem „Tor der Freiheit“. Heute auch ein Zeichen und Zentralpunkt des gemeinsam betriebenen deutsch-tschechischen Wanderwegenetzes.
Wunderschöne Wege! Immer wieder inspirierend.
Sehr erholsam waren sie, die Wanderungen und auch die vier Übernachtungen im Mobil im Bayerischen Wald! Doch dann ging‘s wieder zurück nach München. Der Rückweg so gestaltet, dass es auch noch einen Reise-Epilog ergibt. Mit Einkauf auf dem Dingolfinger Wochenmarkt - wo ich insbesondere Biokäse der Käserei Johannesbrunn erstand. Außerdem (obwohl‘s mit der reichen Ernte nie wirklich gelingt in meinem Gärtchen) zwei kleinwüchsige Tomatenpflanzen und andere „Kleinigkeiten“. Ein Eis, ein Spaziergang noch an der dort sehr naturbelassenen Isar und weiter zur nächsten Einkaufsstation, dem nahe Erding gelegenen Biohof-Lex, wo diverse Hülsenfrüchte aber auch Nackthafer, Bayerischer Chia, Mohn etc. angebaut werden. Nicht, dass wir in München womöglich verhungern müssen 😉 Eingeräumt ist schon.
Was folgt nach einem Epilog? Die Danksagung natürlich. Ich danke also dem Schicksal und allen gütigen Mächten, diese vielen schönen Dinge erleben und genießen zu dürfen und allen, die mit dafür sorgen, mir das alles auch leisten zu können.
Liebe Lizzy, erstmal danke für den Ohrwurm, es gibt ja weiß Gott schlimmere! ;) Bei mir steht der Moldaustausee schon seit längerem auf meiner Want-to-visit-Liste und jetzt weiß ich, dass ich auch nördlich davon wunderschöne Stellen besuchen kann. Denn das waren wieder wunderschöne Lizzy-Wanderungen und Erlebnisse, die du uns da mitbringst und die Lust machen, diese Gegend zu besuchen. Wohingegen ein Besuch bei Lisa Eckhardt für mich sicher nicht in Frage kommt - auch online spricht mich an ihren Auftritten überhaupt gar nichts an und ich wundere mich immer wieder über ihren Erfolg. :/ Aber dass du gleich ein ganzes Volksfest zu deinem Kurzurlaub einlädtst ... tststs! :D
Ah, Lizzy, das liest sich so entspannt, als ob ich selbst im Bayrischen Wald gerade ein Waldbad genommen hätte. Oder in der Reschbachklause. Wunderschön!! Aber dein ganzer Prolog hat fast schon Showcharakter, vor allem das Kabarett, das unfreiwillig bestes Kabaratt-Material war...herrlich amüsant! 😂 Und dann dieser harte Cut zur stillen Natur, der Gegensatz ist schon fast surreal. Finsterau klingt genau so, wie man sich den Bayrischen Wald wünscht: weit, ruhig, ein bisschen mystisch. Und dann einfach mal ins Moorwasser springen: mutig! 10 Grad "fast warm"!! Die Szene mit der Moldauquelle und dem Ohrwurm hat mir besonders gefallen. Das hat etwas sehr Stimmiges.
Ich glaube, bei diesem "Anderswo" hätte ich auch bleiben wollen!
Du machst ja immer schöne Sachen - ok, Lisa Eckhardt ist jetzt gestrichen und die Stadthalle Deggendorft kam mir sowieso nie in den Sinn. Aber das Wandern in schönen Wäldern bei Traumwetter gefällt mir gut. Viele Grüße Jörg
Liebe Doris, in der Tat plätschert sich Smetanas Moldau-Wurm sehr angenehm durch die Gehörgänge ;) Der Moldau-Stausee war bis jetzt eben eine meiner vielen Wissenslücken - ich hatte keiner Ahnung, dass es ihn gibt. Habe mir auf GoogleMaps angesehen, dass es dort gleich mehrere Camping- bzw. Mobilstellplätze gibt. Da hast du jetzt mir den nächsten Floh ins Ohr oder Hirn gesetzt … ich will auch hin, ich will mit!!!! :-D Lisa Eckhardt fand ich bisher schon auch ausdrucksstark. Inhaltlich bin ich größtenteils ganz und gar nicht auf ihrer Welle (nebenbei bediente sie gerade dort ausgerechnet alles, was die blödesten Lacher brachte, in nervenzerfetzender Ausführlichkeit. Das sind die Dinger, die auf spätpubertäre Verklemmtheiten abzielt und schon bei Wort „Sex“ garantiert Schenkelklopfer erntet - Altherrenwitz in möchte-gern-femininer Variante und kein Stück intelligenter. Hat mich echt zwischen gelangweilt und genervt), schaue mir allerdings auch gelegentlich genau deshalb Sachen an, um mir ein direkteres Bild zu machen. Ich meine: meine eigene Meinung kenne ich ja schon, die muss ich nicht unbedingt von Bühnen herab auch noch aufgesagt bekommen. Ein bisschen andere Blase gucken und atmosphärisch mitnehmen .. hat auch was.
Catrina, du waldbadest? Dort im Bayernwald hätte es hauptsächlich die Duftvariante „Fichtennadel“ gegeben. Bisschen Birke auch noch (soll ja gut für die Haare sein ;). Das Moorwasser dort am Rand war übrigens sehr flach. Springen ging eher nicht sondern mehr so ein ganz sanftes Reinwaten und die Hoffnung, nicht im weichen Boden zu versinken ;) Die Idee, ein Kabarettstück über Kabarett zu machen, die hat was! Wie im Spiegelkabinett, wo sich alles bis zur fast-Unendlichkeit immer wieder zurückspiegelt und dadurch kaleidoskopische Muster entstehen. Da erfindest du vielleicht gerade eine ganz neue Kunst- und Bühnenform! An der Moldauquelle war ich, wie in deinem Blog schon erwähnt, auch einmal kurz in London gedanklich bei dir und überhaupt gibt‘s auf der Welt so viele schöne Anderswos!
Jörg, die Stadthalle Deggendorf mit der miesen Akustik, uninspirierenden Ausstattung etc. ist bei mir inzwischen auch gestrichen. Kann mir nicht vorstellen, dass darin irgendwas gut rüberkommt.
6 Kommentare:
Liebe Lizzy,
erstmal danke für den Ohrwurm, es gibt ja weiß Gott schlimmere! ;)
Bei mir steht der Moldaustausee schon seit längerem auf meiner Want-to-visit-Liste und jetzt weiß ich, dass ich auch nördlich davon wunderschöne Stellen besuchen kann. Denn das waren wieder wunderschöne Lizzy-Wanderungen und Erlebnisse, die du uns da mitbringst und die Lust machen, diese Gegend zu besuchen.
Wohingegen ein Besuch bei Lisa Eckhardt für mich sicher nicht in Frage kommt - auch online spricht mich an ihren Auftritten überhaupt gar nichts an und ich wundere mich immer wieder über ihren Erfolg. :/ Aber dass du gleich ein ganzes Volksfest zu deinem Kurzurlaub einlädtst ... tststs! :D
Ah, Lizzy, das liest sich so entspannt, als ob ich selbst im Bayrischen Wald gerade ein Waldbad genommen hätte. Oder in der Reschbachklause. Wunderschön!!
Aber dein ganzer Prolog hat fast schon Showcharakter, vor allem das Kabarett, das unfreiwillig bestes Kabaratt-Material war...herrlich amüsant! 😂
Und dann dieser harte Cut zur stillen Natur, der Gegensatz ist schon fast surreal.
Finsterau klingt genau so, wie man sich den Bayrischen Wald wünscht: weit, ruhig, ein bisschen mystisch. Und dann einfach mal ins Moorwasser springen: mutig! 10 Grad "fast warm"!!
Die Szene mit der Moldauquelle und dem Ohrwurm hat mir besonders gefallen. Das hat etwas sehr Stimmiges.
Ich glaube, bei diesem "Anderswo" hätte ich auch bleiben wollen!
Du machst ja immer schöne Sachen - ok, Lisa Eckhardt ist jetzt gestrichen und die Stadthalle Deggendorft kam mir sowieso nie in den Sinn.
Aber das Wandern in schönen Wäldern bei Traumwetter gefällt mir gut.
Viele Grüße
Jörg
Liebe Doris,
in der Tat plätschert sich Smetanas Moldau-Wurm sehr angenehm durch die Gehörgänge ;)
Der Moldau-Stausee war bis jetzt eben eine meiner vielen Wissenslücken - ich hatte keiner Ahnung, dass es ihn gibt. Habe mir auf GoogleMaps angesehen, dass es dort gleich mehrere Camping- bzw. Mobilstellplätze gibt. Da hast du jetzt mir den nächsten Floh ins Ohr oder Hirn gesetzt … ich will auch hin, ich will mit!!!! :-D
Lisa Eckhardt fand ich bisher schon auch ausdrucksstark. Inhaltlich bin ich größtenteils ganz und gar nicht auf ihrer Welle (nebenbei bediente sie gerade dort ausgerechnet alles, was die blödesten Lacher brachte, in nervenzerfetzender Ausführlichkeit. Das sind die Dinger, die auf spätpubertäre Verklemmtheiten abzielt und schon bei Wort „Sex“ garantiert Schenkelklopfer erntet - Altherrenwitz in möchte-gern-femininer Variante und kein Stück intelligenter. Hat mich echt zwischen gelangweilt und genervt), schaue mir allerdings auch gelegentlich genau deshalb Sachen an, um mir ein direkteres Bild zu machen. Ich meine: meine eigene Meinung kenne ich ja schon, die muss ich nicht unbedingt von Bühnen herab auch noch aufgesagt bekommen. Ein bisschen andere Blase gucken und atmosphärisch mitnehmen .. hat auch was.
Catrina, du waldbadest? Dort im Bayernwald hätte es hauptsächlich die Duftvariante „Fichtennadel“ gegeben. Bisschen Birke auch noch (soll ja gut für die Haare sein ;). Das Moorwasser dort am Rand war übrigens sehr flach. Springen ging eher nicht sondern mehr so ein ganz sanftes Reinwaten und die Hoffnung, nicht im weichen Boden zu versinken ;)
Die Idee, ein Kabarettstück über Kabarett zu machen, die hat was! Wie im Spiegelkabinett, wo sich alles bis zur fast-Unendlichkeit immer wieder zurückspiegelt und dadurch kaleidoskopische Muster entstehen. Da erfindest du vielleicht gerade eine ganz neue Kunst- und Bühnenform!
An der Moldauquelle war ich, wie in deinem Blog schon erwähnt, auch einmal kurz in London gedanklich bei dir und überhaupt gibt‘s auf der Welt so viele schöne Anderswos!
Jörg, die Stadthalle Deggendorf mit der miesen Akustik, uninspirierenden Ausstattung etc. ist bei mir inzwischen auch gestrichen. Kann mir nicht vorstellen, dass darin irgendwas gut rüberkommt.
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