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| "Ja, da könnder glotzen, wa?!" |
Im Sommer haben wir größtenteils drei Einzelkatzen. Sie vertragen sich zwar alle gut miteinander (wieder - die Mädels hätten es zwischenzeitlich gerne gesehen, wenn der männliche Nachwuchs ausgezogen wäre, haben sich aber inzwischen gut mit seinem Bleiben abgefunden wenn nicht sogar dessen Vorteile erkannt). Aber: zu Sommerszeiten sind die Freizeitbeschäftigungen fast durchgängig unabhängig voneinander. Selten halten sie sich an gleichen Orten auf. Meist nichtmal in der Nähe. Sie schlafen und wachen auch zeitversetzt.
Die große Ausnahme und "Familienzusammenführung" findet immer dann statt, wenn Samadhi von ihren nach wie vor wesentlich ausgedehnteren Streifzügen auf die umliegenden Äcker ihre Beute mitbringt und an den Nachwuchs abtritt. Sie selber habe ich seit Jahren keine Maus mehr fressen sehen. Ob sie es doch ab und zu als Wegzehrung tut, kann ich nicht beurteilen.
Nach wie vor bringt sie ihre Beute nach Hause (und leider auch nach wie vor am liebsten in die Küche), ruft Tochter und Enkelkind zum Essen, präsentiert stolz den Fang (in diesem Fall eine rekordverdächtig große Wühlmaus) und holt sich anschließend bei mir ihr (Dosen-)Futter ab.
