Wenn schon keine weißen Weihnachten, dann wenigestens weiße Ostern 🐣
Nachdem die zweite Woche der Pflanzeness-Challenge beendet ist, Bestandsaufnahme + Fazit dazu:
- Woche 1: 66 unterschiedliche Pflanzen, Woche 2: 77 unterschiedliche Pflanzen,
- Gesamt: 108 unterschiedliche Pflanzen in zwei Wochen
- Klingt nach Viel - dabei waren massenhaft Pflanzen, die in meiner Küche Standard sind, noch gar nicht dabei
- Diverse Körnersorten, Gemüse von Blumenkohl über Paprika, Spinat bis zu den Zucchini + viele andere konnten aufgrund der Kürze der Zeit nicht untergebracht werden. Heidelbeeren, Khaki, Trauben … Basilikum, Borretsch, Dill, Kapuzine(Kresse) … Seiten füllend wären alle Dinge, die noch „fehlen“.
- Das Tracken + Blog-Befüllen ist relativ aufwändig. So häufig und so intensiv war ich vorher nie in meiner Blog-Editier-Ansicht. Fand ich lästig und schon von daher endet es hier wieder.
- Es hat Spaß gemacht und in Nuancen das Kochverhalten beeinflusst, wenn auch nicht grundsätzlich verändert (was in keiner Weise beabsichtigt war), Fokus und Perspektive für eine Weile ein Stücken zu verändern.
- Lust und Freude am pflanzlichen Essen und Kochen wurden nochmal verstärkt
- Erkenntnis: wir leben in einem Überfluss an Möglichkeiten - der schiere Gesundheitsluxus.
- Wenn man ihn denn auch nutzt
- Ein möglicher Engpass: die Zeit! Es geht auch zeitsparsam - mehr Freude bringt es bei intensiverem Zeiteinsatz. Und auch die Ergebnisse werden ansprechender.
- Ich wurde gefragt, ob ich Vegetarierin (geworden) sei. Antwort: Nein, bin ich nicht. Veganerin schon gar nicht. Milchprodukte - insbesondere Kefir, Käse und Joghurt sind feste und häufige Bestandteile meiner Ernährung. Waren aber hier nicht gefragt. In den zwei Wochen kam viermal Fisch auf den Tisch (Lachs + Makrele). Fleisch von Landtieren oder Vögeln in der Tat gar nicht. Esse ich seit Jahren ohnehin kaum noch und wenn, dann wenig in möglichst hoher Qualität. Oder im Restaurant. Auf der Weihnachtsfeier … eben dort, wo ich es zubereitet bekomme. Gehört nicht zu meinen Stärken und bleibt seltene Ausnahme.
- Was aber stimmt: beim betont pflanzlich-bewussten Kochen und Essen bleibt für Fleisch kaum Raum und es fühlt sich in keiner Weise als Verlust an, es selten einzubeziehen.
- Ausblick auf die Zukunft: weiter genießen! 😌 In diesem Sinne: schöne Ostertage!


8 Kommentare:
Super gemacht, Lizzy! 108 unterschiedliche Pflanzen in zwei Wochen...das ist nicht nur ein bisschen Fokus verschieben, das ist eine komplette botanische Expedition! 😄
Interessant auch, dass dir noch gefühlt die halbe Gemüseabteilung fehlt und dass Blumenkohl & Co. nicht mal Platz hatten. Ich hätte schon nach 20 das Gefühl, ich hätte alles durchgespielt!
Das mit dem Tracking-Aufwand glaube ich sofort, aber das war ja nur temporär, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Und genau diese zwei Wochen zeigen ja schon, was möglich ist.
Ich bin jetzt auf alle Fälle voll motiviert, mein Essen mal zwei Wochen aufzuschreiben. Heute Montag wäre ein guter Zeitpunkt zu starten. Danke für die Inspo!!
Liebe Grüsse aus dem noch halbdunklen Cape Town!
Liebe Lizzy,
wow, du ziehst ja die Buchhaltung so richtig durch! Ich vermute, das macht die Vielfalt erst so richtig bewusst, oder? Und zeichnen sich Favoriten ab oder liebst du die Abwechslung?
Das wünsche ich dir auch, weiter viel Genuss und einen schönen Ostermontag!
Liebe Grüße, Elke
Tatsächlich ist mir in den Wochen erstmal so richtig bewusst geworden, wie vielfältig unser Speiseplan ist, Catrina. Und freue mich jetzt erst richtig auf die saisonal nochmal wachsenden Angebote an Salaten, Obstsorten, die sich auch draußen selber aufsammeln und pflücken lassen. Bei den Hülsenfrüchten und Samen war mein „Problem“ immer schon, dass ich mehr kaufen möchte als sich in angemessen kurzer Zeit verwerten lässt. Ein Ausweg aus diesem Luxus-Dilemma ist das selber-Backen mit Schwerpunkt Vollkorn. Da geht alleine bei den Crackern was an Vielfalt rein.
Liebe Elke,
in der Tat ist das Bewusstsein für unser Schlaraffenland nochmal ordentich gewachsen. Ich liebe schon immer die Abwechslung, eindeutig. Natürlich gibt‘s aber auch einige Standards, die sich durchziehen. Bei uns geht mit zwei Personen monatlich etwa ein Kilo Hafer durch. Einige Gemüse werden häufiger eingesetzt - gelegentlich koche ich einen großen Topf Ratatouille und esse davon mehrere Tage. Manches habe ich mir auch aus gesundheitlichen Gründen „attraktiv gekocht“ und irgendwann mag ich das dann meistens auch wirklich gern (Knollensellerie z. B.), nur sehr weniges mag ich gar nicht (Stangensellerie z. B.) Insgesamt bin ich zum Glück auch neuem und „anderem“ Essen gegenüber aufgeschlossen; kann mich schnell für neues begeistern.
Danke dir für die guten Wünsche und auch du hattest hoffentlich einen schönen OsterMontag und hast noch einen schönen Abend.
Liebe Lizzy,
erst mal Hut ab, vor der vielen (für mich recht anstrengend klingenden) Arbeit, so genau Buch zu führen und das alles zusammenzufassen!
Toll zu sehen, wie abwechslungsreich du deine Ernährung gestaltest. Und die Jahreszeit verführt ja geradezu sich mit frischen, saisonalen Lebensmitteln zu verwöhnen. Es wächst und sprießt und grünt und blüht halt gerade so wunderschön! :D
Liebe Lizzy,
da ich ein dankbarer Esser bin und meine Frau die Abwechslung liebt, kommt auch bei uns viel Pflanzliches auf den Tisch. Aber so viel wie du könnten wir mit Sicherheit nicht aufzählen, allerdings haben wir keinen Garten mit 'Ernteerlaubnis'! - LOL - 'Echte' Nutzgärten sind leider untersagt, abgesehen z. B. von Kräutern in Pflanzsteinen etc.
Da wir beide keine Fleischesser sind und auch nicht gerne Fleischgerichte zubereiten, kommt hin und wieder mal Fisch auf den Tisch, ansonsten ist unser Schwerpunkt eh vegetarisch, aber NICHT vegan! Ich liebe viele verschiedenste Käsesorten!
Aber 108 verschiedene Pflanzen, holla der Waldfee, abwechslungsreich und toll und akribisch notiert und sooo gesund!!!
Aus dem sonnigen Südhessen
liebe Grüße Manfred
Liebe Doris,
Ach - was heißt „anstrengende Arbeit“? Es war eben lästig, dem Blog so viel Aufmerksamkeit zu widmen. Sonst gucke ich da manchmal tagelang nicht rein und jetzt musste ich sogar mehrfach am Tag editieren, Fotos einstellen, zählen, rechnen … bei allem Spaß eben auch … lästig. Zumal ich nicht der buchhalterische Typ bin ;) Trotzdem ist mein Fazit in Summe positiv. Eindeutig.
Dieses Sprießen und Wachsen im Frühling, das macht wirklich richtig viel Lust auf Frische auch in der Küche, da hast du Recht!
Lieber Manfred,
mehr als Kräuter in Pflanzsteinen gibt mein Garten eigentlich auch nicht her. Bisschen Salat noch und das war‘s. Aber die weite Natur ist doch ein riesiger Garten mit Ernteerlaubnis - zumindest nutze ich sie so :-D
Frag‘ doch einfach mal eure Waldfee, die es bei den tollen Wäldern um dich herum sicher gibt, ob du auch ein bisschen ernten darfst. Aber dann wirklich nur Sachen, bei denen du oder deine Frau euch zu 100% sicher seid. Es gibt ja doch auch einiges an Giftkraut in der weiten Natur … Dann hätte die Gesundheit schnell ein Loch ;)
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