22 März 2026

Foodporn oder: Ernährungschallenge Pflanzenkost 🥦 (So. 22.3. - Sa. 28.3.26)

inspired by Katharina Seiser: 30 Pflanzen pro Woche und by myself

Sonntag

Als Lückenfüller der etwas anderen Art, tarne ich meine Neigung zum Datenexhibitionismus als Ernährungschallenge, die vom oben verlinkten und im Leseblog beschriebenen Buch inspiriert wurde. Nach anfänglichem „Nee, brauch‘ ich nicht … esse eh total bunt …“ die Feststellung: nach der Lektüre achte ich wieder bewusst auf die Bestandteile und dachte mir: „Ach … so eine Woche Protokoll führen, könnte doch auch interessant sein“. Und wenn schon, dann auch im Blog dokumentieren.

Ohne die Buch-Bedingungen und Zählkriterien hier näher auszuführen (wen‘s interessiert, der muss schon selber lesen ;), mache ich einfach wie dort geboten. Obwohl es kleine Einzelpunkte gäbe, die sich evtl. diskutieren ließen (Stichwort: Öle und Fette, Gewürze, Getränke …). Aber egal - es geht ja um nix und so übernehme ich brav die Vorgaben. Wo es möglich ist. Die Feinheiten (es gibt Sonderprodukte, an denen auch noch ein Regenbogen mit Bedeutung dran ist etc.) lasse ich weg. Sonst wird‘s echt mal langsam mühsam …

Denn natürlich ging‘s konkret dann gleich los mit solchen Fragen wie: das Vollkornbrot habe ich ausnahmsweise mal auswärts gekauft (in einer extrem tollen Bäckerei in der Oberpfalz, die alles noch frisch und selber backt) und erstens weiß ich nicht, ob jede Körnersorte darin auch einzeln für den Tag zählen soll (wenn nicht im Brot - das zählt bei Vollkorn - dann  ja schon - also tendenziell „ja“, würde ich sagen) und zweitens weiß ich auch nicht, was genau alles drin ist. Nehme ich eben schlicht einen Einzelpunkt für‘s Sauerteigbrot und einen Punkt für Sesam, der optisch dominiert. Im Zweifel defensiv werten. Bei manchem ist die Einordung schwierig: Löwenzahn, Bärlauch: Salat oder Gewürz? Nehm ich beides als Salat weil in relativ reichlicher Menge momentan.

Die Pflanzen werden im Buch in Rubriken unterteilt (hier habe ich die Pilze & Algen zum Gemüse gepackt weil sonst zu selten für einen Einzelpunkt und gestatte mir auch andere kleine Modellierungen aus Praxisnähe), die pro Woche möglichst gut über die Tage verteilt alle abgedeckt werden sollen (also nicht unbedingt an einem Tag alles und an allen anderen Tagen Junkfood 😜). 

Los geht‘s mit Woche eins. Die Listen werde ich dann täglich - ggf. auch mehrfach, je nach Zeit - editieren und hier und da auch das eine oder andere Foto einfügen. 

Sonntag, 22. bis  Sa. 28. März 2026 - (Endstand Samstag - 66)

Gemüse & Pilze: (17)
Salate & Sprossen: (5)

Kräuter & pflanzliche Gewürze : (12)
Hülsenfrüchte: (2)
Vollkorn: (5)
Nüsse & Samen: (7)
Obst: (8)
Öle: (3)

Fermente: (2)
  • Da Kefir und Käse nicht aus Pflanzen stammen - wenn auch der vorzügliche Käse aus einer kleinen Käserei in der Oberpfalz - zählen beide Fermente natürlich nicht. Ist ja eine Pflanzenchallenge.
Getränke & Genussmittel  (5)
(die meisten Tees gelten irgendwie nicht so richtig, wie ich es verstanden habe weil nur Pflanzenauszüge. Die Grünteesorten und auch Kaffee + Schokolade ab 80% Kakaoanteiil  andererseits aber angeblich gesund genug, um irgendwie doch  gewertet zu werden … ich geh‘ trotz Zweifeln einfach mit ;) Obstsäfte gelten nicht - mit Ausnahme von Zitronen- und Limettensaft.
Montag - der Rest weitgehend wie Sonntag


Dienstag - der Hibiscustee-Granatapfel-Punsch mit vielen Gewürzen zählt nicht mit.
Aber ich LIEBE ihn 😍 

Mittwoch - Haferkurtag - die Tagesrationen

Donnerstag - lecker libanesisch (aber 😮‍💨 zuviel)

Freitag. Ansonsten Wiederholungen und Resteverwertung

Samstag - neu lediglich die Champignons

„Für ein ausgewogenes, diverses Mikrobiom, das uns hilft, gesund zu bleiben, sollten wir viele verschiedene Pflanzen essen. Bleibt nur die Frage: Wie geht das? Zuerst müssen wir unseren persönlichen Status quo kennen, weil wir sonst keinen Vergleich haben und nicht wissen, ob wir ohnehin genug Pflanzen zu uns nehmen (zu viele können es nie sein), mehr (ziemlich sicher) oder sehr viele mehr (durchaus möglich) essen sollten. 30 verschiedene Pflanzen pro Woche werden derzeit als Minimum angesehen“ — Seiser, Katharina. „30 Pflanzen pro Woche.“ Christian Brandstätter Verlag, 2024, p. 39


„Weil es nicht darum geht, das Ziel der 30+ Pflanzen pro Woche in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren, sondern kontinuierlich viele davon zu essen, haben wir eine zweite Checkbox pro Tag zur Pflanzen-Checkliste dazugesellt. Dort können Sie sich jeden Abend fragen: Habe ich heute … gegessen? Damit kommt man unserer Erfahrung nach schnell auf persönliche Vorlieben und blinde Flecke. Ich z.B. habe immer wieder Lücken bei den Hülsenfrüchten, obwohl ich sie sehr gern, aber offensichtlich zu selten esse. Und vielleicht noch wichtiger: Sie bekommen einen Überblick, wie Sie ganz generell – über die Vielfalt hinaus – in Sachen gesunder Ernährung unterwegs sind. Am Ende der 1. Woche ziehen Sie Bilanz: Auf wie viele Pflanzen kommen Sie? Welche Gruppen sind stark vertreten, welche fehlen? Wie schaut die Checkbox pro Tag aus? Noch ohne etwas zu ändern, haben Sie durchs Pflanzenzählen wichtige Erkenntnisse über Ihre Ernährung gewonnen. Kann gut sein, dass das für Sie der Punkt ist, an dem es kein Zurück zum Nicht-Wissen gibt. Für mich und viele, die sich auf diesen Versuch eingelassen haben – wir haben die Liste über Monate getestet –, war es so. Was für eine Chance, so einfach etwas für die eigene Gesundheit tun zu können!“ — Seiser, Katharina. „30 Pflanzen pro Woche.“ Christian Brandstätter Verlag, 2024, p. 41



17 Kommentare:

Catrina hat gesagt…

Ich weiss nicht, ob es Schicksal ist oder dir Engel Stichworte zuflüstern, aber genau das musste ich heute hören. Meine Ernährung ist seit einiger Zeit GROTTENSCHLECHT!! Dank dem Sauerkraut komme ich pro Woche auf genau 1 Gemüse, vielleicht noch ein paar Blaubeeren (Früchte-Alibi) dazwischen. Im Marathontraining werden anscheinend alle guten Gewohnheiten aus dem Fenster geworfen.
So geht's nicht weiter, ich muss systematisch ran, genau wie du es zeigst. Danke für diesen Input, Lizzy!! Habe ich dringend gebraucht!
(**und rennt los und legt demonstrativ ein Notizblock in der Küche bereit**)

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Cape Town!

lizzy hat gesagt…

Du meinst, das sind flüsternde Engel, wenn ich Stimmen höre, Catrina? ;-)

Was isst du denn im Marathontraining? Da braucht‘s doch eine ordentliche Menge Energie und von Nahrungsergänzungsmitteln wird mensch doch nicht satt 😆 Nur Nudeln, Eiweißpulver und helles Brot mit nichtpflanzlichen Auflagen und Aufstrichen? Jetzt habe ich mir nochmal deinen kürzlichen Blogbeitrag „A day in my life“ rausgesucht https://www.keeponrunning.net/a-day-in-my-life/ und sehe dort einiges an Gemüse, Obst und Körnchen. Wodurch wurde das ersetzt? Du könntest einen weiteren Beitrag erstellen:
„A Day in my Life during Marathon Training“ 🏃🏻‍♀️

Catrina hat gesagt…

Also gestern zum Beispiel, da hatte ich vor meinem Long Run: nach dem Sauerkraut eine Schüssel porridge (oder "oats", die man mit heissem Wasser anmacht), dann während dem Lauf ein Gel. Nach dem Lauf gab es Joghurt und zwei hartgekochte Eier. Irgendwie hatte ich nur darauf Lust. Später gab es dann KEKSE. Dann Cracker mit Käse. Nicht mal Sauerkraut!! Abends ein Eintopf mit Poulet und etwas Gemüse-Paprika (wir sagen dazu "Peperoni") und Karotten. That's it!
Es hat sehr viel Verbesserungspotential, auch viel zu wenig Fasern und so. Zeit, dass sich etwas ändert! 😂

lizzy hat gesagt…

So ganz nichts ist das doch gar nicht! Morgens Sauerkraut, im Porridge ist vielleicht auch was drin, das gilt? Gemüsepaprika und Karotten. Nicht viel - aber auch nicht nichts an Pflanzenzeugs. Dass bei dir im Moment das Protein im Vordergrund steht, ist klar. Die Kohlehydratspeicher über Kekse und Cracker zu bedienen zwar suboptimal - aber das geht ab und zu bei deinem hohen Sportpensum schon auch mal. Soll ja nicht zur Religion werden, die Ernährung.

Catrina hat gesagt…

Danke für die Beruhigung, liebe Lizzy! Es könnte aber viel besser sein... und dafür kam dein Post gerade zur richtigen Zeit! Einen gut getimten "Tritt in A...". Auch wenn das nicht deine Absicht war, für mich war's perfekt! 😂

regenfrau hat gesagt…

Liebe Lizzy,
uff - ich muss gestehen, ich bin schon bei deiner Buchbeschreibung ausgestiegen, weil ich mir gedacht habe: Wer tut sowas? ;)
Und dann kam dieser Beitrag und ich hab ihn mal überflogen. Aber jetzt noch mal langsam und für mich zum mitdenken. Schreibst du jetzt alles auf, was du isst und vervollständigst es hier? Oder machst du das tageweise? Wieviel Zeit kostet das? Überlegst du jetzt mehr, was du isst, weil du es im Anschluss veröffentlichst oder isst du erst und notierst danach?
Fragen über Fragen!

Manfred hat gesagt…

Wie jetzt, liebe Lizzy,

das sind doch jetzt schon deutlich mehr als 30 Pflanzen etc.! Haste da nicht schon längst die Challenge gewonnen? - LOL

Da ich schon sooo viele andere Daten sammle, wäre das nichts für mich, zumal ich der Meinung bin, dass wir bunt (genug) essen! (So wie du es für dich anfangs auch festgestellt hast!) - Sicherlich ginge mehr, für mich, meinen Magen und meine Allergie ist aber wiederum nicht alles verträglich!

Mal sehen wie es für dich und bei dir weitergeht, werde es verfolgen und ab und an mit meiner Frau reflektieren! ;-)

Liebe Grüße Manfred

lizzy hat gesagt…

real trete ich eher selten - aber digital: gerne 😉

lizzy hat gesagt…

Liebe Doris,

hier bzw. im Rahmen dieses kleinen Spiels schreibe ich nur die pflanzlichen Bestandteile auf, die laut Buch gezählt werden. Es gibt ein paar - in meinen Augen - Ungereimtheiten. Z. B. gilt Zitronensaft aber andere Fruchtsäfte gelten nicht. Dabei sind Granatapfel-, Sauerkirsch- oder Aroniasaft vermutlich nicht weniger gesund. Aber letztlich ist das egal. Man kann ja auch eigene Regeln erfinden - habe ich früher bei Spielen mit meiner Studentenwohnung-Mitbewohnerin gerne getan und zwar auf eine Art und Weise, dass dabei ganz neue Spiele entstanden sind.

Zurück zur Frage: weiterhin esse ich Käse, Eis und andere Milchprodukte, selten Fleisch, Fisch und viel zu oft Kekse, Bonbons etc. Das taucht hier logischerweise nicht auf (wenn ich gelegentlich - derzeit auch wieder - Ernährungstagebuch führe bei Fddb, dann taucht komplett alles auf). Darum geht‘s ja hier nicht sondern darum, sich bewusst zu machen, wie vielfältig der pflanzliche Anteil an der eigenen Ernährung ist.

Wie geschrieben, hatte ich nach der Buchlektüre schlicht spontan Lust, selber mal eine Woche mitzuprotokollieren und das tue ich hier. Einfach nur aus Neugierde und ohne konkreten Plan oder ein Ziel dabei.

Der erste Tag war am zeitintensivsten. Ich hätte auch einfach die Liste aus dem Buch rauskopieren und ausdrucken können - es war ein eBook. Da sind ziemlich viele häufige Dinge schon vorgegeben und man kann Strichlisten machen und nur die dort fehlenden Dinge zufügen. Niemand kann ja ernsthaft wirklich jedes erdenkliche Wildkraut erfassen, das essbar ist ohne dass daraus ein Lexikon wird.

Die Übertragung in den Blog war - das haben Blogbeiträge ja so an sich - erstmal ein kleiner Grundgestaltungs-Aufwand. Am ersten Tag war es viel. Durch die Wiederholungen - alles wird nur je einmal erfasst - wird es logischerweise von Tag zu Tag weniger an Neuem. Zumal ich häufig für mehrere Tage koche und vorbereite. Die Fleißarbeit des Verlinkens geschah aus einer Laune heraus - ich neige dazu, neuen Ideen und Strohfeuern durchaus reichlich Aufmerksamkeit zu widmen.

Diese Aufmerksamkeit führt in der Tat dazu, zwar nicht gänzlich anders als sonst zu essen aber beim Zubereiten schon z. B. zu denken: „Ach, da könnte ich eben noch ein bisschen Rosmarin aus dem Garten holen und Feldsalat dazugarnieren …“ Die Streuung wird also größer und die Abwechslung vielleicht auch. Aber insgesamt passt diese Art zu essen und zu kochen schon sehr zu meinen Vorlieben und Gewohnheiten.
Manchmal notiere ich die Zutaten bei der Kochplanung sofort im Blog, in anderen Fällen erst später. Das hängt von den aktuellen Umständen und Gegebenheiten ab und variiert natürlich. Morgen ist Mittwoch und daher für mich zur Zeit fester Haferkurtag - das könnte ich eigentlich gleich schon eintragen. Hafer steht schon, Sauerkirschen ebenfalls - neu dazukommen werden rote und schwarze Johannis- sowie Erdbeeren (aus einer Tiefkühlmischung - es zählen auch diese genauso wie Dosengemüse o.ä.)
Antworten über Antworten ;-p

lizzy hat gesagt…

Lieber Manfred,

30 pro Woche sind das Minimum - ich hab‘s doch im Zitat extra nochmal fett herausgehoben 😉 Nach oben gibt‘s keine Grenze. In der Tat habe ich die 30 fast schon an Tag eins erreicht gehabt. Heute ist der dritte Tag und ich bin locker deutlich drüber. Meine Schätzung für die Woche liegt bei: „60-70“ - wobei ich (s. Antwort an Doris) das möglicherweise auch ein Quäntchen weit forciere für dieses Spiel. Das ich - da es sich gegen niemanden sondern nur an mich richtet - eindeutig nur gewinnen KANN *s*

Ich sammele wenige Daten. Ab und zu erhebe und notiere ich welche im Rahmen von … Spielen, Interessen … beim Kilometerspiel die gelaufenen Kilometer (immer grob und defensiv geschätzt - die heimischen Runden selbst grob vermessen) immer noch aus Nostalgiegründen. Die Gesamtmenge weiß ich gar nicht sondern gucke immer nur das jeweilige Jahr an.
Ich protokolliere seit … 2012 etwa … im Ernährungstagebuch http://www.fddb.de immer mal wieder über mehr oder weniger kurze oder längere Zeiträume meine Ernährung weil es sich als beste Methode erwiesen hat, das bei mir immer und immer wieder in Problembereiche ausreißen wollende Gewicht ein bisschen unter Kontrolle zu behalten (jemand, der wie ich - laut Sportmedizinerin „eine Metabolikerin wie aus dem Bilderbuch“ - schon im ersten Lebensjahr überfüttert worden ist und als Jugendliche bei weitgehendem Normalgewicht bereits eine nichtalkoholische Fettleber diagnostiziert bekommen hat, wird niemals mehr im Leben ein natürliches Sättigungsgefühl entwickeln und muss sich anderweitig helfen).
Anfangs musste ich das wirklich akribisch tun, das Erfassen der Kalorien. Erstmal den Bedarf rausfinden und dann, wie hoch das Defizit sein muss aber auch nur sein darf, um erfolgreich zu bleiben. Es geht ja nicht um Diäten sondern um eine grundlegende Ernährungsumstellung auch mit Blick auf die Makro- und Mikronährstoffe. Obwohl ich dabei inwzischen mit allen Experten an Wissen mithalten kann, gehe ich für mich selber mitlerweise eher locker damit um. Wenn‘s zu locker wird … sind stehenden Fußes mit schlafwandlerischer Sicherheit bald wieder einige Kilos mehr auf und vor allem auch unter den Rippen. Insofern bin ich das Notieren gewöhnt. Aber von „Datensammlungen“ kann dabei eher keine Rede sein. Die Daten dienen einem ganz klaren Zweck und müssen nicht vollständig sein. Ich kann - und mag - mich gerne und gut in meine kleinen Strohfeuerchen an Interessen festbeißen. Aber sobald es mir zuuuuu geordnet wird, also mir persönlich irgendwie den Verdacht von „Zwang(haftigkeit)“, Müssen, Bürokratismen aufkommen lassen, bin ich schnell weg und suche mir neuen Zeitvertreib, der noch nach Spiel aussieht.

Und jetzt beim Schreiben fällt mir ein, warum ich vermutlich nach anfänglichem Zögern doch auf den Zug der Pflanzenzählerei aufgesprungen bin: auf meine Ernährung zu achten, dazu bin ich gezwungen wenn ich nicht große Schäden sicher auslösen möchte damit. Also brauche ich neue und abwechslungsreiche Formen der Motivation.

regenfrau hat gesagt…

Ah, jetzt hab ich es auch kapiert. Und das Foto zeigt immer die neu dazugekommenen Lebensmittel des Tages, oder?

lizzy hat gesagt…

Ja genau. Weitgehend so. Wobei die Fotos keine Vollständigkeit beanspruchen sondern mehr so halbwegs sprechende „Momentaufnahmen“ des Tages sind manchmal. Gestern z. B. habe ich die Kräuter und Tomaten erst nach dem Foto dazugetan weil ich nicht wollte, dass alles im roten Pamp untergeht optisch 😆

Elke hat gesagt…

Liebe Lizzy,
gesunde Ernährung ist ja wichtig. Aber diese Challenge klingt ziemlich anstrengend...
Dennoch, ich denke, das ist genau dein Ding! Viel Spaß und leckere wie gesunde Speisen!
Liebe Grüße
Elke

lizzy hat gesagt…

Liebe Elke,
anstrengend daran ist nur das Eintragen ein bisschen. Oder zumindest mühsam und auch zeitaufwändig. Wobei sich das mit den Jahren gebessert hat weil ich im Profil von fddb inzwischen natürlich alle meine Favoriten für den schnellen Zugriff abgespeichert habe - dabei wird‘s aber natürlich wieder mühsamer, je bunter und diverser man isst 😆 Alles geht eben nicht … Dort trage ich (seit 2012 - seit 2017 als zahlendes Premium-Mitglied) - immer auch mit z. T. großen Pausen - mein Essen immer dann ein, wenn das Gewicht wieder ausgerissen ist. Spätestens, wenn die 7 vorne sich verfestigt hat und weiter nach oben strebt. Was zur Zeit wieder der Fall (gewesen) ist.
Dann stelle ich auch mein Profil mit dem aktuellen Gewicht öffentlich - wie gesagt: bekennende Datenexhibitionistin. Manchmal motiviert mich das (obwohl‘s vermutlich niemanden sonst auf dieser Welt auch nur einen Hauch interessiert 😂
https://fddb.info/db/de/leute/lizzy62/index.html Im Tagebuch-Tab-Reiter dort sieht man immer die letzten beiden Tage, sofern ich eingetragen habe (auch hier gibts Tage, an denen es mir auch während Eintragphasen zu mühsam ist oder eh völlig ungenau wäre).
Selber verwalte ich das über die App auf iPad oder iPhone und das ist inzwischen relativ komfortabel geworden.
Was die Ernährung ansich angeht, habe ich in dieser Woche nicht allzu viel verändert bisher. Bisschen bewusster noch mehr Vielfalt reingebracht. Aber grundsätzlich wie immer.

lizzy hat gesagt…

P. S. Nachtrag: was die vielen Kräuter und Gewürze angeht, trage ich die im Tagebuch dann doch nicht ein. Es ginge - aber ich glaube, dann würde es zur Ganztagsbeschäftigung ;-) Anfangs habe ich hochkalorische Dinge wirklich abgewogen und hier und da tue ich das noch. Irgendwann kennt man die Maßeinheiten auswendig und der Blick wird geschult. Bei niedrigkalorischen setze ich auf großzügige Schätzung und da sowieso nicht exakt bestimmbar ist, wieviel z. B. der eine oder andere Apfel gerade hat, setze ich auf das ausgleichende Mittel. Hat auch immer gepasst. Wenn ich einigermaßen konsequent eintrage, entsteht das Gefühl für die korrekte Menge zum Abnehmen oder Halten und dadurch die Möglichkeit der Selbstbestimmtheit.

Jörg hat gesagt…

Es gibt Challanges, die sind halt einfach nix für mich ;-)
Viel Spaß dennoch

JÖrg

lizzy hat gesagt…

Wie der gute alte Goethe schon schrieb: „Eines schickt sich nicht für alle, sehe jeder, wie er‘s treibe, sehe jeder, wo er bleibe …“ 👨🏻‍🏫