
Ob sie es zu schätzen weiß? Dass Samadhi sie so rührend mit Mäusen versorgt.
Den Moment, in dem Samadhi mit Maus in der Schnauze über das Törchen sprang und laut nach ihrer Tochter gurrte: "Essen kommen!" hab' ich fototechnisch verpasst. Außerdem war ich glücklicherweise in Sichtweite und musste nicht sonderlich energisch mein: "Die Maus bleibt draußen!" - Kommando vom Stapel lassen.
Denn Samadhi ist nicht blöd. Sie weiß genau, dass ich Mäuse im Haus nicht mag und wenn sie sieht, dass ich sehe, dann tut sie unschuldigst so, als wäre es die größte Selbstverständlichkeit, mitsamt der Maus draußen zu bleiben. Bin ich nicht zu sehen - ist die Maus drinnen.
Gretchen kommt auf das Mäuse-Essenszeit-Kommando sofort angelaufen und bekommt die Maus von Mama schnauzengerecht auf die Bretter gepackt. "Iss Kind, damit du nicht vom Fleisch fällst."

Gretchen lässt sich das nicht zweimal sagen. Maus ist immer noch ihr Lieblingsgericht.

Während Samadhi nach wie vor eine größtmögliche Bandbreite aus allen denkbaren Frischfleisch- und -fischsorten, mal roh, mal aus Dose oder Tüte, hier und da Leckerchen und selten Trockenfutter möglichst stark abgewechselt bevorzugt.
Ist schon praktisch, wenn kleine Kinder im Haus sind und die Oma beim Kochen hilft.
(Und was zeigen die Fotos noch? Na klar: der Hauptgrund für den Bau der Holzterrasse war natürlich, dass Katzen darauf viel lieber liegen als auf Steinplatten. Und dazu noch viel dekorativer aussehen ;)