15 April 2018

Jungfernfahrt


Wir kommen in das Alter, in dem neue Schätzchen z. B. so aussehen ;)


Kleine Jungfernfahrt mit nur einer Übernachtung mit dem Ziel: Dießen am Ammersee


hübsches Städtchen: Wasser und Idylle, bunte Häuser, nette Plätze, lecker Eis. Alles da!


Flaniermeile am See


Durch's Schilfgestrüpp krauchen


 Spaziergang durch den Ort zur Wallfahrtskirche Marienmünster


Viel bunt, viel Kunst


Viel Folter, Tod, Verdammnis. Und ein Pilgerstempel für den Jakobsweg, der hier entlangläuft


Auch wir wandern ihn ein Stück weiter. Wundervolle Wege, Alleen ...


Weitsicht in die Berge. Menschenleere. Ein wundervoller (Pilger)Weg und Spaziergang.


Strahlende Sonne, blühende Blümchen, Spaziergänger im spirituellen Flow ;)

 Aussichtsgipfelchen Schatzberg. Später Abends dann "Thymian" -> köstlich!


Ein frühes Morgen-Joggingründchenstünchen alleine


gemeinsames Frühstück im Schätzchen


Dann Fahrt zum nächsten Ziel: Landsberg am Lech


Romantische Türme an der Romantischen Straße


Ausblicke über Dächer und Kirchen


bleibt neben Stadtmauer- und Stadtgassenbesichtigung auch Zeit für tägliche Pflichtübungen im  "Klimmzugprojekt" sprich: Ende des Jahres will ich mindestens einen echten Klimmzug schaffen ;)


Eine freundliche Stadt bei freundlichstem Frühlingswetter. Und auch hier: lecker Eiscreme!


viele sehenswerte Winkel


Anhöhen und Panoramawege für Überblick und Weitsicht


und auch hier: Kirchen satt. Auch von innen


auch bei unterschiedlichen Stilen bleibt allen gemeinsam:
 

bombastische Farbenpracht!
 

Zeugen von Handwerk und Kunst
 
beeindruckte dieser fein gearbeitete Steinbrunnen in der Färbergasse besonders.

Jungfernfahrt bestanden. Wir freuen uns auf mehr davon :o)

08 April 2018

Frühlingsspaziergang


Es knospen Blüten und Blätter


 wie auch die Hoffnung auf sonnige Frische an schuhlosen Füßen.


 Wiederentdeckung von Langsamkeit


Geruhsamkeit und Genuss!

07 April 2018

Haustiere

Seit einer Woche brummen, rummsen und bummsen mehrmals täglich grün-rot-golden glitzernde Rosenkäfer gegen unser Wohnzimmerfenster. Von innen. Weil sie nach draußen wollen. Irgendwann haben die Engerlinge sich irgendwie in den auf der Terrasse übersommernden großen Pott des noch größeren Ficus Benjaminus geschummelt. Wo sie jetzt schlüpfen. Durch die hohen Innenraumtemperaturen viel zu früh im Jahr.  Die armen Dinger finden da draußen doch noch nichts zu knuspern. Oder doch?

Ach, ich mache mir solche Gedanken um unsere hübschen Rosenkäferchen. Werden sie klarkommen in der kalten Freiheit da draußen ohne geeignete Fresspflanzen? Ein Dutzend waren es mindestens schon, die zuerst leise Knuspergeräusche von sich gaben (am Anfang suchte ich nach der raschelnden Maus, die - so meinte ich - bestimmt die Miezen reingeschleppt und dann hinter‘m Sofa vergessen hatten. Aber es waren die Käfer, die ihren Kokon durchknusperten), dann mit dunklem Brummen ihren Käferschädel so lange gegen die Glasfenster rummsen ließen, bis sich jemand erbarmte und sie von der schützenden Handfläche glitzernd in die Freiheit entschweben ließ.

Gestern erzählte mir der beste aller Männer, dass ein Rosenkäfer an der Fliegengitter-Terrassentür saß. Außen! Bestimmt wollte der wieder nach Hause. Rein zu Mama ins Warme ... und keiner hat ihn reingelassen :‘-(  Wir sollten ein Rosenkäferkläppchen oder eine kleine Durchschlupfluke einbauen.






11 März 2018

Frühlingssuche in der Heide

nicht in der Lüneburger natürlich sondern "nur" in der Fröttmaninger Heide im Norden Münchens. Wobei das mit dem Frühling in der Heide noch nicht wirklich sichtbar wurde. Die dortigen Pflanzen sind bis auf die immergrünen Nadelvarianten (hauptsächlich Kiefern) nach wie vor verdorrt, braun und alles andere als frühlingsblühend. Hier sollte man besser später im Jahr nochmal vorbeisehen.

 Einen Stempel können "Bayern-Entdecker" sich hier abholen. Wir haben nicht - aber das Büchlein mitgenommen mit dem "Naturatlas Bayern" und allen darin verzeichneten 50 Stempelstationen. Mal sehen, was sich daraus an Tourenideen (auch mit Kindern) basteln lässt :o)

Im "Heidehaus", einem Informationshaus mit Ausstellungen und Informationen zum Naturschutzgebiet Fröttmaninger Heide gab's reichlich - auch wirklich mitnehmenswertes - Material zu Natur (Wildtieren in München z. B.), Rad- und Wanderwegen, Veranstaltungen ... Lesestoff für mindestens einen Abend.


 Eine wirklich nur kleine und sparsame Heideradrundfahrt gönnten wir uns und den Rädern. Aber wie gesagt: noch zeigt die Natur hier nicht, was sie im Frühling drauf hat.




 
Volker mit dem aus dem Winterschlaf erweckten Liegerad.
 Liebevoll auch "Dreirad" oder "Rollstuhl" genannt

Auch hier in Fröttmanning wird, wie in und um ganz München, gebaut und erweitert, was das Zeug hält. Der Bahnhof Fröttmanning mit angegliedertem Busbahnhof wirkt noch recht überdimensioniert und lässt erahnen, was noch an weiteren Stadtausbreitungen geplant ist.


Überdachte, innen verlaufende Wege, Komfort ... schick ist das alles schon. Und NOCH ziemlich leer.


Voller wird es sein bei Spielen in der Fussball-Arena. Auch wir radeln Richtung Ufo


Begnügen uns aber mit Eindrücken von außen


Weiter Richtung Windrad


findet sich am Fuße desselben, die optisch perfekt zur Steppweste passende Kläranlage im Rücken, endlich der gesuchte Frühling. Da isser ja - bzw. einige seiner bunten Boten :o)


Zurück führt der Weg entlang eher trister Straßen - aber immerhin gibt's ein Gotteshaus zu knippsen.


Später, auf dem Weg durch die Ausläufer des nördlichen Englischen Gartens in Richtung des Biergartens "Aumeister" radelnd, finden sich noch mehr davon: einige Bienen fliegen sogar schon!


Der Flickenteppich wird bunter


Größere Mengen farbenfroher Blümchen fanden sich allerdings nur in den Gewächshäusern einer am Wege liegenden Gärtnerei. Aber immerhin!

Irre viele Menschen waren unterwegs und überall merkt man, wie sehr München aus allen Nähten platzt. Die Tische und Bänke im riesigen Biergarten des Aumeister voll besetzt genau wie die der Emmeransmühle. Alle Wege und Pfade an der Isar und auch in Randbereichen des Englischen Gartens schon jetzt stark frequentiert. Jeden Sommer wird es enger. Die Bewohnerzahlen wachsen im sechstelligen Bereich. Was nicht mitwächst, das ist die Infrastruktur - ein Thema, von dem alle Nutzer von Verkehrsmitteln traurige Lieder singen können. Aber auch Schwimmbäder, Sportvereine und eben auch Biergärten und viele andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens werden nicht mehr oder größer sondern nur überfüllt.

Aber das ist ein anderes Thema. Heute wollten wir zum Frühlingsanfang radeln und das ist gelungen :o)


04 März 2018

Hurra, ich lebe noch! oder: Medaillennachtrag Hessen

Und wie singt Milva so wahr  im besagten Lied :

„... so selbstverständlich ist das nicht: wir leben noch!“

Wenn gleich fünf Ärzte, incl. Chef des Instituts für Prävention und Sportmedizin sich angesichts einer als Routine gedachten Untersuchung plötzlich um dein ultrageschalltes Herz scharen, abends darüber debattieren, dir empfehlen, auf Belastungsspitzen besser zu verzichten auch wenn - erstaunlicherweise?! - noch keinerlei Symptome die gleich mehrfachen und durch Medikamente nicht wirklich zu beeinflussenden Macken verraten. Oder vielleicht doch? "Merken Sie wirklich NICHTS? Bei Hochbelastung? Nach langen Ausdauerbelastungen?" und wenn wirklich nicht .... (Zitat Prof. Halle):
"Das, was Sie da haben, das kann auch ein Olympiasieger haben ... aber auch ein Olympiasieger  ..."

Ja liebe Ärzte! Was weiß denn ich, ob ich was anderes spüre als andere Leute mit "Normherz"?! Ich habe doch nur das eine und daher keinen Vergleich. Fühlte mich eigentlich gerade mal wieder einigermaßen fit und belastbar. Bisschen abgenommen wieder, keine Entzündungen in den Gelenken mehr, relativ hohe Laufumfänge und auch gelegentliche Tempoeinheiten auf dem Laufband.

Dachte vorher: "Wird SEHR knapp und eng werden - aber tatsächlich könnte ich mit noch etwas Training angesichts der kürzeren flotten Tempoeinheiten versuchen, den Halbmarathon in Marburg auf zwei Stunden anzugehen."

Nach dem medizinischen Chekup dann sogar erstmal Hemmungen, das Laufband im Sportverein auf ein Tempointervall so hochzudrehen, dass die Pumpe ordentlich arbeiten muss. Obwohl letztes Fazit dann eigentlich gelautet hatte: "Ach, machen Sie einfach erstmal weiter. Belastungsspitzen vielleicht vermeiden, engmaschig überwachen ... " (wobei diesbezüglich ziemlich klar wurde: die Überwachung dient ggf. maximal der Wissenschaft und keiner besseren Prognose für mich ... ) "... besser etwas weniger spitzenlastige Ausdauersportarten bevorzugen aber vermutlich ist Ausdauertraining im niedrigschwelligen Bereich sogar gut ..."

Vermutlich, niedrigschwellig, besser, vielleicht ... Zitat der die Botschaft abens per Telefon überbringenden Assistenzärztin: "Es kam, wie mein Opa immer sagt: fünf Ärzte, sechs Meinungen."

Was macht frau damit zu wissen, dass sie eine heiße Kandidatin darauf ist, beim Sport oder sonstwo dermaleinst früher oder später womöglich vorwarnungslos tot umzukippen? Erstmal jedenfalls verunsichert sein. Zum zweiten Mal (eine erste, noch mildere Diagnose hatte mich schon vor einigen Jahren kurz verunsichert) auf den Sensenmann schielen, der - wir wissen es alle - sowieso immer neben jedem steht aber bei mir nun immer mal wieder die Deckung verlässt. Und dann? auf's Sofa lümmeln? Auch blöd. Angeblich und vielleicht, womöglich, wahrscheinlich ... (s. o.) merke ich auch deshalb noch nix vom Schaden, WEIL ich ziemlich gut trainiert bin ... und wo ist die Mitte? Was ist gut und richtig, was zuviel?

Feststellen: wir werden alle sterben. Das ist sicher. Alles andere Spekulation. Nicht wirklich neu, die Erkenntnis. Wann? wer weiß das schon?! Im Büro eine Postkarte aufgestellt mit dem Text einer Bibelstelle:

"Bleibt wachsam. Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde!"

Also: LAUFEN! Auch mal ein bisschen flotter, wenn möglich. Wenn's Spaß macht und weil's Spaß macht! Irgendwann die Erkenntnis: wenn's wirklich plötzlich kommt: besser als lange hinsiechen und letztlich ist der Zeitpunkt ja nie so richtig der Richtige. Alles geregelt: Vorsorgevollmacht etc. schon lange unter Dach und Fach und festgestellt: es vermittelt auch Freiheit und Leichtigkeit, das sichere Wissen, DASS irgendwann Ende ist -  in Kombination mit dem sicheren Nichtwissen, WANN. Möge es kommen, wie es soll und will und muss!

Dann in Marburg: Nicht mehr so kalt wie die Tage vorher. Aber nass, diesig, feuchtkalt -> Eklig!

Abends vorher mit Bruder beim Bildergucken bis in die Nacht eine Pulle Rotwein geleert (ich den größeren Teil - soll ja auch gut für's Herz sein schließlich), beim Aufwachen unrundes Gefühl, kaputt, müde, kalt ... Blutdruckpille brav eingeworfen (weil Kälte angeblich ... ich glaube, nicht mal das weiß man wirklich genau ... das Herz zusätzlich belastet und den Druck des Blutes hochtreibt und frau kann sich so wenigstens ein bisschen einbilden, vernunftgesteuert zu agieren). Damit ist an Tempo schonmal gar nicht zu denken. Merke ohnehin, dass Wetter und Allgemeinbefinden ausbremsen. Falschen, kneifenden und die Luft etwas abschnürenden Lauf-BH auch noch aus Versehen eingesteckt. Blöde Ausrede? Brauche ich eine? Auf jeden Fall ging nicht viel und lief noch weniger.

Jörg wollte doch eigentlich einen schnelleren Kilometerschnitt laufen auf seinen FÜNFZIG! *ächz* Kilometern, ließ sich aber dazu herab und es sich nicht nehmen, jede Verlangsamung meinerseits mitzu.. gehen? ... nun, ich denke: "Laufen" dürfen wir es dann doch noch nennen ;)


Danke dir nochmal, Jörg! Kann gut sein, dass ich ohne dich abgebrochen hätte aber auf jeden Fall wäre ich NOCH langsamer ins Ziel gekrochen als in den 2:17:58, die es gestern beim Halbmarathon des Lahntallaufes für mich wurden.  Ohne dich, die gemeinsame Plauderei, dein darauf-Bestehen, dass ich NICHT gehe, dein hartnäckiges neben mir her-Geschlurche ... zurückfallen lassen für Foto-, Pinkel- und vermutlich Zeittotschlagpausen und um nicht einzuschlafen neben der immer langsamer werdenden Lizzy.

Als unsere Wege sich nach knapp zwanzig Kilometern trennten, ich endlich auf meiner zusätzlichen Halbmarathon-Schleife in mich zusammensacken konnte ungestraft ;) , konnte Jörg seinerseits das Tempo nochmal ordentlich anziehen für seine weiteren 30 Kilometer. Mir hätte an dem Tag auch der Zehner gereicht eigentlich. Eingefroren nach dem Lauf, schmerzgeplagt minutenlang in der warmen Umkleidekabine auf der Sitzbank verharren, bis auch nur an Aus- und Umziehen zu denken war ...  aber als ich dann feststellte, dass ich mit nur wenigen Sekunden Abweichung das Tempo meines davor letzten Halbmarathon von vor zwei Jahren in Saarbrücken getroffen hatte, da war's dann auch wieder okay irgendwie. Damals gings mir irgendwie noch deutlich schlechter und diesmal vergleichsweise schnell wieder gut.


Es war mein zweiter Lauf im Bundesland Hessen - und nun auch mit Medaille. Und am Abend die Erkenntnis: es geht doch nicht viel über das herrliche Gefühl, kaum noch laufen zu können, mühsam und breitbeinig gebeugt mit schmerzgeplagtem Gestell durch die Botanik zu schleichen wie dermaleinst John Wayne mit Wolf, sich ächzend und stöhnend, buckelig wie Quasimodo abgestützt an allem, das sich bietet, vom Sitzen zu erheben, nicht zu wissen, was mehr weh tut: Beine, Füße, Schultern oder Popo.

Doch - hier und da ein Halbmarathon ... das möchte ich schon noch können. Mit Tempo, AK-Siegen, Pokalen und dem ganzen Kram wird's wohl endgültig vorbei sein. Da komme ich nicht mehr hin. Muss aber auch nicht sein. Hier und da eine Teilnahme, z. B. beim  Saarschleifen-Marathon, der zwei Tage vor meinem 56sten Geburtstag stattfindet. Das Gefühl, nochmal reinzuschnuppern und hübsche Medaillen nach Hause zu tragen: daran habe ich in Marburg wieder meinen Gefallen gefunden.

Und weil sich auf der Hinfahrt im Zug so angenehme menschliche Unterhaltung fand, die Rückfahrt aus Platzmangel z. T. im Gang sitzend stattfand und dann schlafend, blieb die zum mindestens dritten Mal irgendwohin mitgenommene und schon vor Jahren gekaufte Lektüre weiterhin ungelesen. Mal sehen, ob ich's schaffe, das Buch "vorher" doch noch zu lesen. Aber ich glaub's sowieso auch so ;-)





04 Februar 2018

nicht nur im Januar ... im Februar zum Glück auch wieder ;)

Langjährige Blogleser werden es längst bemerkt haben: die EnkelInnen haben das Zeug, den Katzen und Blümchen den Rang abzulaufen ...



Klettern wird interessanter



und auch die fast Dreijährige übt sich am Balancieren auf dünnem Seil



Bis ganz nach oben schafft‘s (zum Glück für Omas schwache Nerven) auch die jetzt schon Vierjährige noch nicht




In der Waffelbäckerei ...

06 Januar 2018

Sonniger Strandurlaub im Januar


Eindeutig hat die globale Erwärmung auch eine Sonnenseite


 Anfang Januar bei wärmender Sonne im Strandsand buddeln


 Steinchen und Äste sammeln, ins Wasser werfen


so lässt sich das Großelterndasein gut ertragen


überhaupt finde ich, dass wir in der Rolle inzwischen echt  überzeugen


Schilfangeln basteln


Selbst ist das Kind


und? beißen sie?


Natürlich nicht nur Natur


Kleine Dosen an Indoor-Kultur dürfen auch mal sein. Tagsüber "Bibi Blocksberg" als Musical.



Abends dann Gesangseinlagen inclusive einiger Ohr- und Drehwürmer zu Hause ;o)


Abstraktes in Pastellkreide 
gegen unsere Wohnung ist das Museum Brandhorst ein künstlerisches Waisenhaus
für Inspirationen war es aber gut genug ;)