20 März 2017

"Zwischen den Wäldern" - Naturpark im Hunsrück

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Seit relativ kurzem zwar erst zum Nationalpark gekürt, war dieser Teil des Hunsrück schon immer reich an Wäldern, Wegen und Ausblicken. Letztere allerdings ließen aufgrund des trüben und regnerischen Wochenendwetters ziemlich zu wünschen übrig.


Trotzdem nahm ich mir vor, den nagelneu angelegten Wanderweg  "Zwischen den Wäldern",  der quasi an der schwiegermütterlichen Haustüre vorbeiführt, zu testen. 11km schaffte ich jedoch in der recht kurzen regenfreien Phase nicht, auf Regenwanderung hatte ich keine Lust und so reichte ein Wegesdrittel mit vielen Foto- und Guckpausen für den ersten Versuch.


Noch kahl sind alle Wälder und Hecken


Verziehen sich Nebel und Dunst für ein Weilchen ein Stückchen, bekommt die Spaziergängerin aber durchaus eine Ahnung davon, wie weit und wild der Weg unter optimalen Bedingungen erscheinen mag.


Verlaufen unmöglich - an jeder denkbaren Ecke Schilder und Markierungen.


Hohle Gassen und dort, wo früher - denn die Wege existierten durchaus schon vor der Benennung und Einbeziehung in ausgewiesene Wanderwege - durch Schlamm und Morast gewatet werden musste, liegen nun oft schuh- und kleidungsfreundliche Balken. Find' ich gut - hat auch was, ein bisschen Komfort zu finden.


der Idarbach, an dem früher die vielen Mühlen betrieben wurden z. B. zum Schleifen der Edelsteine


Geschichtstafeln am Wegesrand, Durchquerung lauschiger Orte mit historischer Mühle


das Allenbacher Schloss


Allenbacher Kirche - leider abgeschlossen


sehr viel Wasser überall. Bäche, Kröten- und Froschgelege, in denen es schon lebendig wimmelt, viele Wasservögel immer wieder (aber irgendwie und warum eigentlich nicht habe ich sie nicht fotografiert)


Der Waldboden übersät von wilden Schneeglöckchen


Unterholzformationen, die im Sommer undurchdringlich werden


Der Wanderweg "Zwischen den Wäldern" wird - außer von den tatsächlich reichlich vorhandenen Wäldern, geprägt vom Hunsrücker Schiefer und viel viel Wasser.


Kommentare:

regenfrau hat gesagt…

Liebe Lizzy,
oh das ist ja eine wunderschöne Gegend. Auch bei Regen und Wolken! Und so konntest du die Gegend in aller Ruhe bewundern und schon ein wenig gustieren. :)

weinbergschnecke hat gesagt…

Hach, ich stell doch immer wieder fest, dass ich in einer herrlichen Gegend lebe. Selbst um diese Jahreszeit, wo noch fast alles graubraun und verregnet ist, hat sie was!

lizzy hat gesagt…

Liebe Doris und liebe Anne,

Schönheit liegt ja bekanntlich und zum Glück auch immer im Auge des Betrachters. Meine Augen sehen es mal so, mal so: die Gegend hat große Reize, da stimme ich euch zu. Erfahrungsgemäß aber den gleichen Pferdefuß wie z. B. Münster (und Oldenburg? ;) : mir ist es zu häufig zu trüb verhangen, neblig und nass. Dann wird's da auch immer gleich so duster ... ich täte mich etwas schwer damit, dort ansässig zu sein, glaube ich. Aber für gelegentliche Besuche ist es okay - wäre trotzdem schöner, die Sonnenzeiten zu erwischen - nach so langer Fahrt und meist in Stau und Baustellen gefangen über weite Strecken, da wär' gutwettriges Wandern schon schöner ...

Elke hat gesagt…

Liebe Lizzy,
eine schöne Wanderung, trotz -oder vielleicht gerade wegen?- des trüben Wetters. Ich finde, Eifel und Hunsrück haben auch dann ihren Reiz. Ok, als Besucher nimmt man das vielleicht anders wahr. Aber als solcher muss man dan ja auch das Wetter so nehmen, wie es am Besuchstag gerade ist. Aber dafür hast Du schöne Eindrücke sammeln können!
Liebe Grüße
Elke

lizzy hat gesagt…

Elke, du schreibst ein großes Wort gelassen aus! Letztlich muss man es ja doch so nehmen, wie es gerade ist ;o)