27 März 2017

Urlaub mit Bahntraining

Urlaub zum Hüten der Kinder und das Bahntraining war streng genommen ein Flugtraining:
(natürlich nicht von mir, der weiterhin eher flügellahmen und gelenkknirschenden Dauerpatientin)

"Ich bin ein Vogel, ich kann fliegen!"



Irgendwann nach dem dritten oder vierten Intervallflug kam mir die Idee, das Geschehen zu filmen. Sollte hier das kommende Lauf .. äh ... Flugtalent die ersten Runden drehen, gehört es für die Nachwelt dokumentiert. Und wenn nicht, dann freuen sich Großeltern und Eltern auf jeden Fall trotzdem daran ;)

Andererseits: Bewegungsfreude und Ausdauer sind schon mal reichlich vorhanden. 

Machen wir gleich weiter und trainieren auch noch das Radfahren. Zweiter Tag mit allerersten Radlversuchen und das mit dem Treten und Lenken klappt heute schon recht gut.



Fehlt für den Zwergerl-Triathlon nur noch das Schwimmtraining. Hätten sowohl ich als auch die kleine ausgesprochene Wasserratte mit Sicherheit einen Heidenspaß dran und ist geplant. Mit gleich zwei Zwergen ist mir das im Moment aber noch zu heikel. Zumal wir bei den Hütetagen in München nur öffentlich mobil sind und gleich zwei Zwerge zu einem der doch eher weit entfernten Schwimmbäder zu transportieren, dort zu beaufsichtigen, bespaßen ... puh ... Omas haben Grenzen ...

Werden also erstmal weiterhin die Landsportarten "trainiert" und der bisher noch kleinste Familiennachwuchs schafft seit heute die Koordination des Rollerns auf dem Kinderroller.



Oder doch lieber Baumeisterinnen bzw. Gourmetkonditorinnen mit Spezialität "Sandgebäck"?




25 März 2017

Naherholung

Berg. See. Sonne. Ein Gleitschirmflieger.


20 März 2017

"Zwischen den Wäldern" - Naturpark im Hunsrück

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Seit relativ kurzem zwar erst zum Nationalpark gekürt, war dieser Teil des Hunsrück schon immer reich an Wäldern, Wegen und Ausblicken. Letztere allerdings ließen aufgrund des trüben und regnerischen Wochenendwetters ziemlich zu wünschen übrig.


Trotzdem nahm ich mir vor, den nagelneu angelegten Wanderweg  "Zwischen den Wäldern",  der quasi an der schwiegermütterlichen Haustüre vorbeiführt, zu testen. 11km schaffte ich jedoch in der recht kurzen regenfreien Phase nicht, auf Regenwanderung hatte ich keine Lust und so reichte ein Wegesdrittel mit vielen Foto- und Guckpausen für den ersten Versuch.


Noch kahl sind alle Wälder und Hecken


Verziehen sich Nebel und Dunst für ein Weilchen ein Stückchen, bekommt die Spaziergängerin aber durchaus eine Ahnung davon, wie weit und wild der Weg unter optimalen Bedingungen erscheinen mag.


Verlaufen unmöglich - an jeder denkbaren Ecke Schilder und Markierungen.


Hohle Gassen und dort, wo früher - denn die Wege existierten durchaus schon vor der Benennung und Einbeziehung in ausgewiesene Wanderwege - durch Schlamm und Morast gewatet werden musste, liegen nun oft schuh- und kleidungsfreundliche Balken. Find' ich gut - hat auch was, ein bisschen Komfort zu finden.


der Idarbach, an dem früher die vielen Mühlen betrieben wurden z. B. zum Schleifen der Edelsteine


Geschichtstafeln am Wegesrand, Durchquerung lauschiger Orte mit historischer Mühle


das Allenbacher Schloss


Allenbacher Kirche - leider abgeschlossen


sehr viel Wasser überall. Bäche, Kröten- und Froschgelege, in denen es schon lebendig wimmelt, viele Wasservögel immer wieder (aber irgendwie und warum eigentlich nicht habe ich sie nicht fotografiert)


Der Waldboden übersät von wilden Schneeglöckchen


Unterholzformationen, die im Sommer undurchdringlich werden


Der Wanderweg "Zwischen den Wäldern" wird - außer von den tatsächlich reichlich vorhandenen Wäldern, geprägt vom Hunsrücker Schiefer und viel viel Wasser.