06 Januar 2017

Gebete im verschneiten Bahndammwind

"In der Vorstellung der Tibeter senden die im Wind flatternden Gebetsfahnen ständig heilvolle Energien, positive Erwartungen und Hoffnungen, sowie segensreiche Mantras und Gebete aus.  ...  lösen sich im Laufe der Zeit im Wind auf und die einzelnen Fäden verteilen somit das Glück und die guten Wünsche für die Menschen in die Welt."

Scheinen nicht viel zu nützen - sollten andererseits auch keinen Schaden anrichten. Und hübsch aussehen tut's auch.
 

Eigentlich sieht alles gut aus, das man im frisch gefallenen und von Strahlesonne beschienenen Schnee knippst. Habe vor kurzem irgendwo gelesen, dass Schneefotos manch einen Betrachter nerven weil im Übermaß über's digitale Zuschauervolk ausgekippt. Trifft auf mich bisher nicht zu - kann aber auch daran liegen, dass meine digitale Hinguckdosis deutlich reduziert wurde in letzter Zeit. Und schlimmer als Rapsfotos können die vom Schnee doch eigentlich auch nicht werden ;-)


Warum dann auch von mir Schneefotos - noch dazu aufgenommen mit iPhone und damit nicht annähernd in einer strahlenden Qualität, wie die meisten einigermaßen gescheiten Kameras sie zustande bringen?

Weil mir für den Blog - der irgendwie ziemlich inhaltsfrei dahinsiecht und immerhin ist ein neues Jahr angebrochen - nix interessanteres einfällt im Moment.


Und im Schnee fotografiert sieht wie gesagt alles gut aus. ER sowieso ;o)



Und weil's für jede Regel Ausnahmen gibt, gibt's mich nur getarnt ;)



Einige Mantren für's neue Jahr in den digitalen Wind gehängt könnten lauten:

Mögen wir lernen, dass es möglich ist, unterschiedslos zusammen zu leben – in Harmonie und Offenheit.

 Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen.

Fünf Vorsätze für jeden Tag:
Ich will die Wahrheit sagen.
Ich will keine Ungerechtigkeit dulden.
Ich will keine Angst haben.
Ich will keine Gewalt anwenden.
Ich will in jedem vorerst das Gute sehen.


Es gibt nur eine falsche Sicht:
Die Überzeugung, meine Sicht ist die einzig Richtige.


Suche nicht nach der Wahrheit, hör einfach auf, über alles eine Meinung zu haben.