19 Februar 2012

ich brech' die Herzen der stolzesten ...

oder: er kriegt sie ALLE rum!


nix mehr Brüderchen und Schwesterchen. Bzw. nicht mehr nur. Wer hätte das gedacht, dass unser kleiner Bubi den Casanova mimt, der alle Miezen auf seinen Teppich zerrt ;-)

Die bekannte Masche (s. o.): erstmal ganz unverbindlich so tun als läge man ganz zufällig in der Nähe rum. Sollte die Annäherung an die fauchende Spröde - in diesem Fall Nichte Flocke -  daran scheitern, dass sie - trotz offenkundigen Interesses auch ihrerseits -  nicht so schnell Nähe zulassen kann, so folgt Stufe II.

Hiervon gibt es keine Bilder, daher eine geraffte Schilderung des Geschehens. Gerafft deshalb, weil es sich über ca. 1/2 Stunde hinzog.  Stattgefunden hat Stufe II der männlichen Trickkiste - Jungs, hier könnt ihr noch was lernen! - im Flur zwischen Küche und Wohnzimmer.

Die spröde Prinzessin sitzt auf unterster Treppenstufe nach oben. Also leicht erhöht über dem lässig und in voller Coolness vorbeischlendernde Prinzenbub. Vorbeischlendernd in ca. 1/2m Entfernung. Kurzer Blickkontakt zur Umworbenen. Sie faucht böse. Sofort senkt der brave Bub seinen Blick und sagt damit: "Niemals werde ich einen Machtkampf mit dir entfachen. DU sollst meine Herrin bleiben. Devot werde ich zu deinen Pfötchen sinken, jeden Wunsch aus den wunderschönen grünen Augen ablesen..." ... Gesenkten Blicks aber mitnichten schüchtern oder verängstigt schlendert er weiter.

Um anschließend in umgekehrter Richtung das Spiel zu wiederholen. Sie faucht. Und nochmal vorbeigeschlendert .. und wieder ... und nochmal ... es wird ihr zu blöd. Sie faucht nicht mehr. Also verringert er die Vorbeischlenderdistanz um ca. 10cm. Sie faucht. Er senkt den Blick, schlendert vorbei. Kehrt um. Fauchen. Weiterschlendern. Umkehren. Wieder vorbei. Sie faucht nicht mehr. Distanz erneut um weitere 10 cm. verringert ... So ging das Spiel über eine gefühlte Ewigkeit (ich habe aus sittsamer Entfernung und ohne mich zu rühren geschweige denn zu knippsen ganz leise Mäuschen gespielt ;). Der Prinz - scheinbar devot aber von keiner Macht der Welt abzuschütteln aus der  Nähe der Angebeteten - zeigt Engelsgeduld, Geschick und - wie ich finde - auch ein gewisses Maß an Tücke. Ein Herzensbrecher. Ein Frauenversteher.

Irgendwann ist er auf max. 20 cm. Entfernung auf den Katzendamenpelz gerückt. Sie - statt nur zu fauchen - führt einen schnellen Hieb in seine Richtung. Er - geschickt und als hätte er genau damit gerechnet - tut einen flotten und eleganten Sprint zur Seite, duckt sich. Sie springt hinterher, er weicht nochmal aus, duckt sich wieder. Sie legt sich lauernd in seiner Nähe ab und ... guckt etwas irritiert: "Hab' ich jetzt etwa mit DEM Blödmann gespielt?!" "Nö, ich doch nicht ... der Typ ist doch doof ..." ... Aber es ist zu spät. Er lockt und gurrt und hechtet voran die Treppe hoch ... und schon ist es wild im Gange. Das "Hasch-mich-ich-bin-die-Frühlingsmieze" - Spiel.





Und schon hat der Schwerenöter auch das zweite  Mädel dort, wo er es hinhaben wollte: auf seinem Teppich.



Macht natürlich weiterhin einen auf kleiner Bub und nee, was sind wer alle süß und lieb ....



Naja - sindse ja auch alle: komplettamente süß und lieb!

Kitty, eindeutig eifersüchtig, faucht nun allerdings wieder ihren treulosen Bruder an, wenn er ihr zu nahe kommt. Aber nur, solange er fremdspielt mit Flocke. Auch mit ihr geht die Hatz über alle Stockwerke. Sie toben und raufen. Flocke - so unschuldig und süß sie wirkt - ist eine ziemlich rabiate, energiegeladene und dominante Kämpferin. Gelegentlich sieht's aus als ginge das dem Bub fast ein bisschen zu grob zu ;) Die Geister, die er rief .......     Denn: er ist total geschafft. Drei Weiber, die untereinander von neutral (Samadhi zu Flöckchen und Kitty) bis ziemlich zickig (Kitty und Flöckchen) miteinander umgehen. Und alle wollen was von ihm bzw. mit ihm: spielen, toben, raufen ... Ist die eine müde, fordert die nächste ihr Recht und kaum ist die zweite befriedigt, will auch noch die dritte, nämlich Samadhi mit den ältesten Spielrechten, ein bisschen was vom Süßen haben  ... vielleicht sollten wir ihn umtaufen in "Tamino". So ein tapferer Held und schöner Prinz, der er ist  :-)


Keine Kommentare: