15 Mai 2010

14 Tage



Nach zwei Wochen des Ausgesaugt-werdens wird unsere Margarethe doch ein wenig spitz um die Nase und schmal an den Hüften.





Inzwischen verlässt sie immerhin mehrmals täglich das Nest und gönnt sich bis zu halbstündige Auszeiten von der Rasselbande. Vorher raste sie höchstens zweimal täglich nach draußen und max. 5 Minuten später wieder hoch zu den Kleinen.





Sie gewinnt an Ruhe und Sicherheit, fängt an, mit ihren drei Sprößlingen zu gurren und sie auch mit Mauzlauten zu unterhalten. Bis ca. gestern war das einzige Geräusch ihnen gegenüber fast permanentes Schnurren im oberen Dezibelbereich.




Aber auch die Kleinen können inzwischen mehr als nur hilflos zu piepen. Erste Schnurr- und testweise Miaulaute sind zu vernehmen. Wenn die Fortbewegung auch noch ziemlich wackelig und schwerfällig ist: sie interessieren sich für ihre Umgebung, können schon bekannte von fremden menschlichen Gesichtern unterscheiden - was ich übrigens höchst erstaunlich fand! Das erste für sie unbekannte fremde Menschengesicht, das sich ihnen näherte als sie gerade mal zwei Tage die Äuglein geöffnet hatten, wurde massiv angefaucht und anspuckt.






Ja, kann man in diesem Nest nichtmal in Ruhe schlafen?!






Wackel-Zappel-Dackel


Kommentare:

zauberberge hat gesagt…

Man, haben die ein Leben! Und wie groß sie schon sind... Am witzigsten ist der kleine schwarze Kater, der sich grad mal die Augen zuhält, um weiter von lecker Schleckofatz träumen zu können :-)

Aber Gretchen sieht wirklich ein bisschen schmal aus - ihre Mutter könnte ihr echt mal 'n Fisch bringen! :-D

Schönes Wochenende an alle Viecherln und Menschen im Hause Lizzy! Giegi

Trudy hat gesagt…

Also, da könnte ich gerne stundenlang zuschauen. :-)
Wie gross sie schon geworden sind!

LG

michi hat gesagt…

Hihi, Trudy sagt es schon, wenn es meine wären, würde ich wohl stundenlang davor hocken und die beobachten.
Süß das schwarze Etwas immer wieder mit der kleinen rosa Zunge. Und die Pfote der Mama ständig im Gesicht.

Wie im Kino.

michi hat gesagt…

Och nö ey, jetzt dachte ich gerade mein ganzes verspätetes Geschreibsel ist verschwunden, scheint aber nur beim "10 Tage" Eintrag zu sein.

Also nochmal, da schrieb ich, dass ich mal wieder verspätet hier reinschneie und überall unqualifiziertes Blabla abgelassen habe.
Und wissen wollte ich, ob die rosa Pfötchen bei den neugeborenen Kätzchen immer sind und ob das später mit neuem Fell weg ist, oder ob das so bleibt. Auch um die Schnäuzchen sieht es so sehr rosa aus. Blöde Frage vermutlich, aber fällt mir so auf und ich frag mich, ob das immer so ist und so bleibt.

Ach und ich hätte einen Wunsch, würdest Du ein Foto von Deinem Kumquat-Bäumchen machen, wenn es blüht und Früchte trägt? Büdde.

lizzy hat gesagt…

Michi, ich freue mich über jedes Reinschneien. Egal, wann :-) Und "unqualifiziertes BlaBla" hab' ich von DIR noch nie gelesen (wobei ich selber ja durchaus zum ausufernden Rumgefasel neige *hüstel* und das deshalb einschätzen kann. Deine Kommentare sind nix BlaBla *tz*)

Zu den Fragen: Das viele Rosa bei den schwarz-weißen, das ist zwar einerseits tatsächlich vorhanden. Andererseits etwas übertrieben dadurch, dass die Kamera mit der dusteren Ecke nicht so klarkommt. Und es wächst sich aus bzw. mit dichtem Puschelfell zu. Samdhi und Gretchen sahen damals auch so quietschrosa aus an den Körperteilen, die weiß wurden. Es bleiben dann später eben nur die Ballen rosa und das Näschen (wobei das bei Samadhi ja dunkel ist wegen des asymmetrischen Gesichtsflecks. Dafür hat sie die äußeren Ohrränder schon sehr stark rosa. Weil da auch das Fell dünn ist und immer die Haut durchschimmert. Übrigens nicht ganz unkritisch, da solche Stellen durch die Sonnenbestrahlung immer auch krebsgefährdeter sind. Auch bei Katzen). Die mit Fell bewachsenen Stellen werden in wenigen Wochen puschelig weiß sein, wo jetzt noch rosa durchschimmert. Beweise werden folgen ;-)

Kumquatbäumchen, falls es blühen sollte: wird gemacht :-) Momentan isses hier so saukalt .. puh!
_______
Giegi - darauf warte ich noch, dass ich nen zappelnden Goldfisch im Wohnzimmer finde *roll* ... und heute früh kam die Madame wieder mit nassen Pfoten und nassem Unterbauch - richtig tropfend - nach Hause. Es hatte nicht geregnet und die Wege waren auch trocken ... wehe ihr!

Uschi M. hat gesagt…

Süß. Hach ja. Mein schwarzer Besuchskater hat nun auch nen Spielkameraden bekommen. Norwegischer Waldkatzenkater. Auch sooooo goldig... aber schon 3,5 Monate alt. Bin mal gespannt, wenn der groß ist. Wahrscheinlich doppelt so groß wie Wasabi.

Gestern haben wir mal wieder drüber geredet, ob wir nicht doch wieder nen Hund haben sollten.... unentschlossen... im Moment überwiegt noch das Wider.

Hase hat gesagt…

Ooooh, die Äuglein sind auf!.... wie total süss *quietsch*

weinbergschnecke hat gesagt…

Oh, Mutti Gretchen ist aber wirklich SEHR zart und schmal geworden. Bei derart strammem und wohlgenährtem Nachwuchs kein Wunder! Aber ich bin sicher, Oma Lizzy wird das Gretchen schon aufpäppeln ;-)

LG,
Anne

Blumenmond hat gesagt…

Bitte schick mir den kleinen schwarzen Teufel rüber, bitte. ;-)

lizzy hat gesagt…

Oh Anja, diesen kleinen schwarzen Knödel hättest du gerade gerne haben können. Wenn du ihn gefunden hättest ... *gestresst rumächz*

Er war nämlich verschwunden. Weg - einfach weg! Ich glaube, keiner kan sich die Panik vorstellen, die mich befallen hat, als ich plötzlich nur noch zwei schwarz-weiße Katzenkinder im Nest vorgefunden habe und ein sehr unruhiges Gretchen.

Unser Besuch (2 erwachsene Personen, 4 Tage lang anwesend gewesen aber ohne die Katzen zu stressen oder so. Gretchen hat sich - wenn sie zu uns runterkam - locker in deren Nähe bewegt) war gerade gefahren. Wir haben die Bettsachen teils in die Waschmaschine, teils zurück auf den Dachboden verfrachtet etc. Etwa eine Stunde lang hat keiner darauf geachtet, was die Miezen machen. Theoretisch hätte sie auch draußen gewesen sein können ...

Wir haben gehofft, dass die Katzenmama uns zu dem Kleinen führt. Nix! Wir haben alles auseinandergenommen - ich habe panisch die Waschmaschine angehalten, mein Bruder + Schwägerin mussten auf einem Rastplatz ihr Gepäck untersuchen, ob ein schwarzer Kater drinsteckt ...

Ich bin sowas von feddisch ;) Wusste gar nicht, wie viele Ecken, Ritze, Taschen, Tüten, Kartons sich so bei uns den Räumen und Etagen verteilen. Schränke, unter die man nicht drungerkommt abrücken, alles ausschütteln, links machen ... sehr schweißtreibend.

Gretchen hat durchaus auch gesucht. Aber sie schien vergessen zu haben, wo sie ihren Sohn hingebracht hat und ist genau wie wir in alle Ecken gekrochen und sogar nach draußen gegangen. Aber sie hat ihn nicht gerufen und so war er total still.

Irgendwann hab' ichs dann doch piepen gehört - Stunden später. Und nun ist der komplette Stauraum, sämtliche Regale, gestapelten Kartons und Klamotten - einfach ALLES! - abgeräumt und umgestapelt. Denn in der letzte Ecke des Dachbodens (der nur kurz auf war wegen der Bettsachen-Wegräumerei und über so eine ausziehbare Faltleiter zu erreichen), da steckte dann das winzige schwarze Knäuel ... Nee du ... meine Nevven!

lizzy hat gesagt…

Nachtrag: es war ohnehin an der Zeit, die Kleinen umzuziehen. Weil sie für die Hoch-Etage zu mobil wurden und meine provisorischen Schutzwälle nicht mehr 100% sicher. Das war vermutlich auch Gretchen bewusst. Nur: wir hatten es sowieso für diesen Tag vor und mit dem Ausräumen der Gästesachen das Einräumen der Katzen-Kinderstube begonnen. Dort, wo auch Samadhi ihre Kleinen nach der Nestzeit hatte und wo sie laufen lernen sollen etc.

Gretchen kam unserem gesteuerten Umzug mit ihrem eigenen blinden Aktionismus nur um wenige Stunden zuvor. Jetzt jedenfalls ist die Familie im "Kleintierabteil" im Katzenzimmer. Und scheint zufrieden. Aber ein bisschen unsicher und misstrauisch bin ich jetzt, auf was für komische Ideen unser nervöses Gretchen noch kommen mag ...

Blumenmond hat gesagt…

Was für ne Geschichte. Ich kann mir vorstellen, dass man da arg nervös wird. Schon bei Samadhis Wurf hatte es mir der schwarze Satan angetan. Hach nee, ich bin verliebt... und das mir.

Anett hat gesagt…

Ich gebe Anja recht: der kleine Schwarze ist einfach zu goldig. Das scheint auch Gretchen bewusst zu sein, deshalb hat sie ihn vorsichtshalber in Sicherheit gebracht ;o).
Nein, das muss ja wirklich aufregend gewesen sein. Ich hoffe mal, dass ihr die nächste Zeit nicht nur mit Suchen beschäftigt seid ;-). Aber es ist schon unglaublich, wie Katzen so von gleich auf jetzt einen Mutterinstinkt entwickeln.

lizzy hat gesagt…

Gretchens kleiner Schwarzer ist glaub' ich charakterlich ganz anders als Samadhis'. Bisher ist er noch nicht vergeben (hab's auch noch nicht versucht ;)

Pienznaeschen hat gesagt…

Ohhhhh ich kann mich auch nicht sattsehen .... Gretchen ist schon schmal geworden - sie hat so einen lieben Blick, hach.

Die Panik kann ich mir nur zu gut vortsllen ... ohje.

Lizzy hat gesagt…

Gretchen ist auch als Mama sanft und lieb.

Samadhi war auch lieb - aber sie ist eben in allem, was sie tut, wahnsinnig überschwenglich. Und so war sie auch als Mutter.
Um nicht zu sagen: theatralisch ;) Sogar in der neuerdings immer vehementer gezeigten Zuneigung zu ihren menschlichen Dosenöffnern.

Sie ist eine extrovertierte und leidenschaftliche Diva.

Gretchen bleibt ihrer Introvertiertheit, Sanftheit und Ruhe treu. Auch ihren Babies gegenüber. Aber auch der häufigen Nervosität und leichten Irritierbarkeit. Sie ist nicht so selbstbewusst aber dafür unglaublich beschützend und zärtlich. Das werden total verwöhnte Gören, werden das ...