28 Mai 2010

24 Mai 2010

Jausenbrett



Es ist angerichtet.

Giegi hat unsre Terrasse zum Katzenjausenbrett erklärt. Die Katzen finden das völlig ok.





Diese heute erneute Katz-Maus-Jause als Beweis dafür, dass Samadhi völlig selbstlos agiert und glücklich ist, wenn ihr "Kümmern" Anerkennung findet.





Da kann ich meine Dosen, Tüten, aufgetauten Rohfleischstücke etc. getrost wieder einpacken.





Gegen Maus hat für Gretchen nichts eine Chance.





So kann es sein, dass unsre Lärche unbeabsichtigt eine eher rötliche Patina bekommen wird.



P. S. Zusatzerklärung für Weinbergschnecke am Rande (statt Kommentarantwort zum letzten Blog - war zu zeitknapp, um die rechtzeitig zu lesen ;):

Das Netz ist ein Überbleibsel des letzjährigen Versuchs, die Terrasse bei Bedarf katzensicher zu haben. Hat sich als zu aufwändig herausgestellt für nur ab und zu. Jetzt erhöht das Ding den Zaun zum Nachbarn (Katzenschutz der andren Art) und die Reste dienen als Massage-Wellnes-Katzen-Unterlage und Spielplatz.

22 Mai 2010

Mehrgenerationenhaushalt



Ob sie es zu schätzen weiß? Dass Samadhi sie so rührend mit Mäusen versorgt.

Den Moment, in dem Samadhi mit Maus in der Schnauze über das Törchen sprang und laut nach ihrer Tochter gurrte: "Essen kommen!" hab' ich fototechnisch verpasst. Außerdem war ich glücklicherweise in Sichtweite und musste nicht sonderlich energisch mein: "Die Maus bleibt draußen!" - Kommando vom Stapel lassen.

Denn Samadhi ist nicht blöd. Sie weiß genau, dass ich Mäuse im Haus nicht mag und wenn sie sieht, dass ich sehe, dann tut sie unschuldigst so, als wäre es die größte Selbstverständlichkeit, mitsamt der Maus draußen zu bleiben. Bin ich nicht zu sehen - ist die Maus drinnen.

Gretchen kommt auf das Mäuse-Essenszeit-Kommando sofort angelaufen und bekommt die Maus von Mama schnauzengerecht auf die Bretter gepackt. "Iss Kind, damit du nicht vom Fleisch fällst."




Gretchen lässt sich das nicht zweimal sagen. Maus ist immer noch ihr Lieblingsgericht.





Während Samadhi nach wie vor eine größtmögliche Bandbreite aus allen denkbaren Frischfleisch- und -fischsorten, mal roh, mal aus Dose oder Tüte, hier und da Leckerchen und selten Trockenfutter möglichst stark abgewechselt bevorzugt.

Ist schon praktisch, wenn kleine Kinder im Haus sind und die Oma beim Kochen hilft.



(Und was zeigen die Fotos noch? Na klar: der Hauptgrund für den Bau der Holzterrasse war natürlich, dass Katzen darauf viel lieber liegen als auf Steinplatten. Und dazu noch viel dekorativer aussehen ;)

15 Mai 2010

14 Tage



Nach zwei Wochen des Ausgesaugt-werdens wird unsere Margarethe doch ein wenig spitz um die Nase und schmal an den Hüften.





Inzwischen verlässt sie immerhin mehrmals täglich das Nest und gönnt sich bis zu halbstündige Auszeiten von der Rasselbande. Vorher raste sie höchstens zweimal täglich nach draußen und max. 5 Minuten später wieder hoch zu den Kleinen.





Sie gewinnt an Ruhe und Sicherheit, fängt an, mit ihren drei Sprößlingen zu gurren und sie auch mit Mauzlauten zu unterhalten. Bis ca. gestern war das einzige Geräusch ihnen gegenüber fast permanentes Schnurren im oberen Dezibelbereich.




Aber auch die Kleinen können inzwischen mehr als nur hilflos zu piepen. Erste Schnurr- und testweise Miaulaute sind zu vernehmen. Wenn die Fortbewegung auch noch ziemlich wackelig und schwerfällig ist: sie interessieren sich für ihre Umgebung, können schon bekannte von fremden menschlichen Gesichtern unterscheiden - was ich übrigens höchst erstaunlich fand! Das erste für sie unbekannte fremde Menschengesicht, das sich ihnen näherte als sie gerade mal zwei Tage die Äuglein geöffnet hatten, wurde massiv angefaucht und anspuckt.






Ja, kann man in diesem Nest nichtmal in Ruhe schlafen?!






Wackel-Zappel-Dackel