29 April 2010

nicht NUR schwarz-weiß





Nein, Samadhi scharrt nicht in den Steinchen, um reinzupieseln. Sie hilft begeistert mit und ist oft total beleidigt, wenn man sie nicht dabeihaben will beim Platten verlegen, Hölzer streichen etc.




Gretchen findet den Gartenumbau auch spannend und bleibt gerne in der Nähe. Sie nimmt aber lieber die Rolle der Dekorationskatze ein. Steht ihr auch prima!




Was nicht heißt, dass Samadhi diese Rolle nicht beherrscht.





Wenn sie nicht gerade spielen - ob miteinander oder mit den andren Katzen, die unsren Garten momentan ebenfalls spannend finden - dann gibt's bei uns regelrechte Dekokatzen-Wettbewerbe im frischen Frühlingsanstrich.





Ein Alien im Anflug ... das war gestern in der Abenddämmerung und der Blitz löste automatisch und ungeplant aus.




Weil's ohne doch schon ziemlich verwackelte ... und nein, wir haben das Gretchen im Gesicht nicht schwärzer angestrichen. Das ist Zorro. Bzw. nennt Volker ihn so - eigentlich heißt er Oskar. Ist genauso alt wie das Gretchen aber nicht mit ihr verwandt oder verschwägert. Ein Neuzugang in der Nachbarschaft, der erst seit kurzem Freigang hat. Bisschen ängstlich noch - aber auch frech - wie es sich für einen Oskar nunmal gehört - und sehr sozialverträglich zu allem Kontakt sucht, was nach Mitkatze aussieht und zum Spielen taugen könnte.

Es gibt noch ein paar weitere und recht junge und freundliche Katzen, die ebenfalls schon in unsrem Garten vorbeigesehen haben. Momentan sind wir bzw. sind unsre zwei Mädels sowas wie ein Magnet für alle umliegend wohnenden Katzen und Kater. Oder alle finden den Terrassen- und Gartenumbau spannend? Oder einen ganz speziellen Geruch, den das Gretchen momentan verströmt? ;-)

Samadhi mag nicht mit jedem spielen - nicht mit Fremden! Anfangs hatte sie die übliche Fremdkatzenpanik, dann wohl aber bemerkt, dass mit dem Generationenwechsel im Umfeld hauptsächlich nicht ganz für voll zu nehmende Halbstarke eingezogen sind und sie Ruhe bewahren kann. Tut sie auch. Knurrt und grantelt manchmal ein bisschen genervt vor sich hin. Aber lässt ihn schnuppern und sich anschleichen, den Oskar. Und auch die andren Jungspunde, die ich noch nicht vor die Linse bekommen habe.





Und dieser schwarz-weiße Brocken? Nein - ist auch nicht das Gretchen. Das ist Moritz. Einer der beiden dominanten alteingessenen Herrscherkater des Wohngebiets. Aber der harmlosere der beiden. Kastriert und somit auch nicht verwandt oder verschwägert. Zusammen mit seiner im selben Haushalt wohnenden Schwester sind's jetzt 4 schwarz-weiße Kuhmuster-Katzen in engster Nachbarschaft.

Moritz guckt sich die Jungspund-Kater bisher auch nur ein bisschen mürrisch an und ignoriert sie sogar noch geflissentlich, wenn sie nur drei Meter Abstand halten. Um sowas schert sich doch ein souveräner Herrscher überhaupt nicht - pffff.





Denn Jacko guckt auch noch regelmäßig bei uns vorbei und will seine Mama zum Spielen abholen.





Die allerdings ist nächstens unterwegs und morgens, wenn Jacko seinen ersten Ausgang bekommt, schon ordentlich müde und nicht mehr sonderlich in Spiellaune. Zurückziehen möchte sie sich aber auch nicht und so hängen die zwei oft ein bisschen halbspielend ab.





Während Gretchen sich wie gehabt dekorativ irgendwo in Sichtweite platziert und dem zwar liebenswerten und bisher absolut friedlich auftretenden aber nach wie vor eher grobschlächtigen Bruder nicht so recht über den Weg traut.

Momentan herrscht hier durchgängiger Katzen-Pazifismus. Der weiße Psychopathenkater hält sich - warum auch immer und zum Glück für uns alle - momentan fern und stört die Harmonie nicht. Man sieht ihn ab und zu in die andere Richtung wegschleichen. Angriffe fanden lange nicht statt. Vielleicht führt Flower-Power und sanfter gewaltfreier Widerstand auch bei Katzen zum Erfolg ;-)

Kommentare:

michi hat gesagt…

Vielleicht ahnt der Psychopathenkater, dass er ungebeten ist. Für die anderen sicher ein Segen, dass er sich fern hält.

Wie die Beiden um die Bank herumschleichen, das ist so drollig, dieses anschleichen und lauern, was macht der/die andere. Oder auch oben das Helferkätzlein beim Plattenverlegen, ganz schön hartnäckig und vorwitzig.

Zorro-Oskar sieht putzig aus, der hat so ein Knützchen im Gesicht und sieht rotzfrech und spitzbübisch aus. Schöne Bilder hast Du wieder gemacht. Langweilig kann einem da kaum werden, bei so viel Katzenbesuch, weder Euch noch den Vierbeinern.

Trudy hat gesagt…

Wiederum eine herrliche Lizzy-Katzengeschichte!
Da ist aber ein Fachmann am Werk mit den Gartenplatten, RESPEKT! So macht es die Ayana auch, wenn ich was arbeiten will, ihre Schnauze an forderster Front!
Ist schon schön, wenn man so herzige Tiere zur Unterhaltung hat und den Garten werten sie ungemein auf.
LG

Pienznaeschen hat gesagt…

Vor allem Gretchen hat Dekokatzen-Qualitäten - sehr süß die beiden Katzenmädchen die scheinbar Euren Garten als Mittelpunkt der Katzennachbarschafft ernannt haben. Da wird es auch höchste Zeit das Ihr den Garten neu gestaltet ;)

weinbergschnecke hat gesagt…

Ich bin ja immer noch ein ganz großer Jacko-Fan! Auch auf den Bildern in diesem Beitrag sieht er wieder reizend aus, wie dahingegossen! Aber Gretchen ist ebenfalls eine Schönheit. Und die Mama! Und ... Lustig, dass euer Garten sich zum Treff der gesamten Nachbarschaft entwickelt hat - die Stammkneipe sozusagen! ;-)

lizzy hat gesagt…

Michi - mit den Katzen könnte ich Bände füllen (die dann aber vermutlich niemand lesen wollte - also lass ich's besser ;)

Trudy - da sagste was. Sowas von Perfektionist! Ist seit Tagen nur mit Wasserwaage, Messlatte, Schnüren und Bändern unterwegs. Damit's auch ja auf den Milimeter überall passt *s*

Julia, das mit der Gartengestaltung ist doch nur für die Katzen -was sonst?! ;-D Jedenfalls soll es mal einiges an Versteck-, Ausguck- und Klettermöglichkeiten geben. Das mit dem "Katzenmittelpunkt" wird sich aber ganz sicher wieder legen. Im Moment haben wir was, das die andren nicht haben ...

Ach Anne - gerade JETZT im Moment bin ich kein Jacko-Fan mehr. Wurde heute aus dem Bett gerumpelt, weil unten was fauchte und knurrte. Es war das Gretchen - und der Jacko im Wohnzimmer. Die Katzenklappe ist also keine Grenze mehr. Er guckte mich an, als wär' das selbstverständlich. Aber Gretchen hat sich fürchterlich aufgeregt und das soll sie doch nicht in ihrem Zustand ... Jetzt hab' ich die Klappe dicht gemacht. Samadhi und Jacko sind draußen und Gretchen hinter der Fliegengittertür guckt zwar zu - will aber nicht raus und knurrt und faucht immer, wenn Jacko ihr zu nah kommt. Bisschen lästig ist das schon ...