08 Februar 2009

Möhren-Orangen-Suppe mit Claudia Schiffer

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Möhren-Orangen-Suppe hab' ich schon mehrmals gekocht und nicht nur ich fand sie immer ausgesprochen lecker. Auch mitessende Familienmitglieder und Gäste waren begeistert.

Sonst habe ich mir - jeweils leicht unterschiedliche - Rezepte aus dem Internet zusammengesucht und festgestellt: diese Suppe gehört zu den Gerichten, die je einfacher und ursprünglicher gehalten desto besser schmecken.

Diesmal wollte ich mein Improvisationstalent bemühen, die Suppe ohne schriftliche Vorlage und - weils ja gerade irgendwie trendy ist ;-) - eine gänzlich vegane Variante ausprobieren. So hab' ichs dann gemacht:

Möhren-Orangen-Suppe

Zutaten für ca. 4 Personen (als Vorspeise):

4 große od. bis zu 8 kleine Möhren (für die Bayern: gelbe Rüben, für die Nordländer: Karotten oder Wurzeln ;o)
1 kleine Zwiebel
2 Orangen
1 Würfel Gemüsebrühe
1 EL Öl (vorzugsweise nussiges)
Pfeffer, Salz, Ingwerpulver
Dekomaterial (hier: Sprossenkeimlinge - ansonsten Kresse, gehackte Pistazien oder Kerbel)

Zubereitung:

Die Zwiebel kleinschneiden bzw. hacken, in etwas Öl weich dünsten, geschälte und kleingeschnittene Möhren zufügen, je nach Geschmack etwas Ingwerpulver hinzufügen und eine Weile alles weiterdünsten. Dann mit 1/2 Liter Gemüsebrühe ablöschen, weichkochen lassen (ca. 20 Minuten).

Alles pürieren, Saft von zwei Apfelsinen (alias Orangen) unterrühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Im Teller mit geeignetem Dekomaterial verzieren. Und *Mampf* - sehr würzig und lecker, das Ganze.

Gerne gebe ich zu, dass der Geschmack kein bisschen verliert, wenn alle sonst im Rezept üblichen "tierisch angehauchten" Zutaten wegrationalisiert werden. Als da wären: Butter (statt Öl) zum Andünsten und zum Schluss eingerührte Crème Fraiche bzw. Sahne. Fehlt alles überhaupt nicht und schmeckt trotzdem wunderbar.

Aber vegane Suppe hin oder her - danach gibt's (heute bei mir ;-) trotzdem gegrillte (Bio-)Putenschnitzel und Rosmarinkartoffeln aus dem Backofen.


Und was hat Claudia Schiffer nun damit zu tun? Ganz einfach: neben der Kocherei hab' ich die rechte der u. a. Videocassetten mitgeturnt. Die mit den Bauchübungen. Heute zum zweiten Mal - hab' mir die Dinger neulich in der Stadtbücherei ausgeliehen und nach der Schultern, Rücken, Arme, Bauch-Ausgabe zwei Tage lang Bauchmuskelkater gehabt.

Die für Po, Becken, Beine war auch ziemlich zackig - aber die dortigen Muskeln sind bei mir offensichtlich ausgebildet genug, dass es ohne Nachwehen blieb.

Weil ich aber heute nicht laufen wollte bzw. konnte - nachdem der gestrige 26km-Lauf auf matschigen, vereisten oder sulzig-schneepampigen Wegen, mit Slalomsprüngen über und durch Pfützen, schliddern, schlingern und anschließender Totalerschöpfung mir abends heftige und äußerst schmerzhafte Adduktoren-Krämpfe beschert hatte - deshalb sollten die Beine heute Ruhe haben und sich höchstens mit Bauchmuskelschmerzen vergesellschaften.

Bei allem nützlichen und segensreichen Yoga stelle ich doch fest, dass die Kraft einiger Muskelgruppen streckenweise nicht ganz so doll erhalten wird, seit ich es rein zeitlich nicht mehr schaffe, auch noch Gymnastikkurse zu besuchen. Und zu Hause ohne Anleitung tue ich mich ziemlich schwer mit der korrekten Ausführung, den passenden Wiederholungen etc.

Die Kassetten mit der jungen Claudia Schiffer wirken zunächst lasch, viel Gequatsche und Drumrumlaberei. Re-synchronisiert und manchmal etwas steif turnt sie vor wechselnden Traumkulissen scheinbar mühelos ein ca. 1/2 stündiges und nach und nach heftig werdendes Bauchprogramm durch (hinterher dann noch Rücken, Arme etc.), das ich heute sogar komplett durchgehalten habe. Aber vermutlich sah ich vergleichsweise unlocker dabei aus - und ich schätze mal vorsichtig: zur Figur der jungen Claudia wird's nie reichen ;o)



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